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Goldene Ehrenmedaille der WKÖ an Wolfgang Schäuble verliehen

Schäuble steht für „Leistung und Lösung“: WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Finanzminister Hans Jörg Schelling ehren deutschen Finanzminister

Ein „Dankeschön der österreichischen Wirtschaft für die wirtschaftspolitische Geradlinigkeit und Nachhaltigkeit des deutschen Finanzministers  Wolfgang Schäuble“ – so bezeichnete WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Verleihung der Goldenen Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Österreich an Wolfgang Schäuble am Montag in Salzburg. Die höchste Auszeichnung der Wirtschaftskammerorganisation wurde an den deutschen Finanzminister auf Anregung von Finanzminister Hans Jörg Schelling verliehen. 

Schäubles Leistungen haben nicht nur wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland als Haupthandelspartner Österreichs eines der wirtschaftlich wettbewerbsfähigsten Länder sei, was auch Österreich zugutekomme. Man teile auch eine gemeinsame Philosophie, erklärte Leitl: „In Deutschland wie in Österreich fühlt man sich der standorttreuen Realwirtschaft verpflichtet, deshalb setzen wir uns auch gemeinsam für eine Finanztransaktionssteuer ein“. Man sehe den Wert von Haushaltsdisziplin, was Deutschland mit einem beeindruckenden Budgetüberschuss vorlebe. Und so wie Schäuble trete auch die österreichische Wirtschaft für eine Weiterentwicklung der EU mit klarem Kurs ein. „Kurs zu halten, überzeugend sein und klare Positionen vertreten – das ist, was wir an Wolfgang Schäuble so schätzen“, so Leitl.

Ein Hüter der Stabilität

„Leistung und Lösung“ – mit diesen beiden Begriffen charakterisierte  Finanzminister Schelling seinen deutschen Amtskollegen in der Laudatio.  Schäuble sei ein Hüter der Stabilität, ohne ihn wäre die jüngste Griechenland-Lösung nicht zu schaffen gewesen. Er vereint enorme Disziplin und Wissen, politischen Verstand und politisches Gespür. Er hat als Politiker noch das getrennte Europa kennengelernt, war am Einigungsprozess wesentlich mitbeteiligt und er war in den vergangenen Jahren der Krisenbewältigung ein wichtiger Anker.“, so Schelling. Als leidenschaftlicher Europäer achte Schäuble aber auch immer darauf, „dass das gemeinsame Werk Europa nicht zerstört wird. Das zeichnet ihn als ganz besonderen Menschen und großen Europäer aus“. 

Wolfgang Schäuble bedankte sich für die Auszeichnung und bezeichnete sie als ein wertvolles  Zeichen der guten Zusammenarbeit. „Dass wir so vertrauensvoll miteinander umgehen, hilft uns in Deutschland viel, unsere Verantwortung für Europa wahrzunehmen“.  Man müsse immer darauf achten, die Menschen für das Projekt Europa zu überzeugen, sonst könne die EU ihre enormen Herausforderungen nicht bewältigen. Schäuble warnte aber auch davor, sich nicht auf eine gute wirtschaftliche Lage, wie derzeit in Deutschland, zu verlassen. Wer sich wirtschaftspolitisch nicht dem enormen Tempo der Veränderung stelle, sehe sich sehr schnell in einer schlechteren Lage. Es stelle sich stetig die Aufgabe, die Wirtschaft zu stärken. (PWK631/PM)

WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Ingeborg Schäuble, Ursula Schelling, Wolfgang Schäuble, Hans Jörg Schelling (Foto: Benedikt v. Loebell)
WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Ingeborg Schäuble, Ursula Schelling, Wolfgang Schäuble, Hans Jörg Schelling (Foto: Benedikt v. Loebell)

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