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WKÖ-Vizepräsident Roth: „CETA ist ein Best Practice-Beispiel für zukunftsweisende Handelsabkommen“

Abkommen wie CETA unerlässlich für Wirtschaftsstandort Österreich

„CETA ist ein Best Practice-Beispiel für zukunftsweisende Handelsabkommen der EU“, hält WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth fest. Es wurde auf Basis vergangener Erfahrungen sorgfältig und umsichtig von der EU-Kommission im Auftrag und unter Einbeziehung der EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlamentes ausverhandelt und ist das modernste,  derzeit vorliegende Freihandelsabkommen. Der Inhalt von CETA ist keine Überraschung:  Österreich-intern waren während der gesamten Verhandlungen seit 2009 das Bundeskanzleramt, alle zuständigen Ministerien und alle österreichischen Sozialpartner eingebunden und konnten ihre Positionen einbringen. Außerdem ist das Abkommen seit 2014 der Öffentlichkeit bekannt. Der endgültige Verhandlungstext wurde im Februar 2016 veröffentlicht und wird nicht nur von der Wirtschaft, sondern auch von der Landwirtschaft  mitgetragen.

„Man darf jetzt nicht den Fehler begehen, politische Verantwortung abzugeben und auf den Populismus-Zug aufzuspringen“, warnt Roth:  „Politische Schnellschüsse dürfen den Wirtschaftsstandort Österreich nicht gefährden. “ Als kleines, sehr exportfokussiertes Land könne es sich Österreich schlicht nicht leisten, auf ein modernes Handelsabkommen wie CETA zu verzichten, unterstreicht Roth: „Wir stehen zu CETA -  und müssen alle Möglichkeiten nutzen, unseren Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb zu stärken. Wer sich dauerhaft von der Welt wirtschaftlich abschottet, verliert.“ (PWK617/PM)

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