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Leitl: Wirtschaftsblatt hat heimische Wirtschaftsberichterstattung über Jahrzehnte geprägt

WKÖ-Präsident bedauert angekündigtes „Aus“ für die Zeitung und den damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen, hofft aber noch auf Weiterbestand

„Seit seiner Gründung vor über 20 Jahren haben das Wirtschaftsblatt und sein Team die österreichische Wirtschaftsberichterstattung wesentlich mitgeprägt und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur journalistischen Qualität und Medienvielfalt in unserem Land geleistet“, zeigt sich WKÖ-Präsident Leitl vom angekündigten Ende des Wirtschaftsblattes betroffen.

In einer gestern, Dienstag, kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung wurde das „Aus“ der im Oktober 1995 gegründeten überregionalen österreichischen Tageszeitung bekanntgegeben. Ein Ende der Zeitung würde nicht nur ein Loch in die heimische Medienlandschaft reißen, sondern auch zahlreichen Mitarbeitern und Redakteuren ihre Arbeitsplätze kosten – „und das in ohnehin mehr als fordernden Zeiten und Umbrüchen in der Medienwirtschaft“, bedauert Leitl den Beschluss. Er hofft aber noch auf eine Rettung und damit Weiterbestand des Wirtschaftsblattes und appelliert: „Im Sinne einer hochwertigen Wirtschafts-Berichterstattung müssen für einen Fortbestand der Zeitung und der dortigen Arbeitsplätze alle Möglichkeiten genutzt werden – verlagsintern oder -extern, etwa über Kooperationen oder Investoren, die das Wirtschaftsblatt weiterbetreiben.“ (PWK586/ES)

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