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Fachverband UBIT vehement gegen Kürzung der Studienplätze für Informatik-Studenten an TU Wien: „So wird der IT Motor abgewürgt“

Fachverbandsobmann Alfred Harl und sein Stellvertreter und IT Berufsgruppensprecher Martin Zandonella warnen vor negativen Folgen für Wirtschaftsstandort

„Die Ankündigung der TU Wien, die Studienplätze für Informatik-Studierende um die Hälfte auf 581 Plätze zu reduzieren, ist eine Katastrophe und das völlig falsche Signal für Österreichs Zukunft!“, sagt der Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT), Alfred Harl, und stellt fest: „Die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs steht aufgrund der globalen Entwicklungen, vor allem aufgrund der Digitalisierung, am Prüfstand. Die Ausbildung junger Menschen im Bereich Informatik und Technik zählt zu den Schlüsselqualifikationen für die Zukunft. Die Reduktion der Studienplätze ist völlig kontraproduktiv und läuft der nötigen Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreichs diametral entgegen – dies vor allem, da die Regierung die IT Berufe jüngst wieder in die Liste der Mangelberufe aufgenommen hat. Wir appellieren an alle Verantwortlichen der TU Wien und Bundesminister Reinhold Mitterlehner, diese Entscheidung rückgängig zu machen und eine ausreichende Ressourcen-Verfügbarkeit sicher zu stellen. Die Zahl der Studienplätze darf nicht gesenkt werden.“

Ausbildung von IT-Fachkräften forcieren

Martin Zandonella, Fachverbandsobmann-Stellvertreter und Berufsgruppensprecher der Informationstechnologie, ergänzt: „Seit Jahren fordern wir den Ausbau der Informatik-Studienplätze und das nicht nur an der TU Wien, sondern auch an den Universitäten Graz, Linz, Innsbruck und Klagenfurt. Als Sprecher der Berufsgruppe Informatik stelle ich mich klar gegen diese Entscheidung. Wir werden alles daran setzen, um den Wirtschaftsstandort zu sichern und die Ausbildung dringend benötigter IKT-Fachkräfte zu forcieren.“

Die TU Wien hatte letztes Jahr laut Aussagen des Dekan Hannes Werthner 1.125 Studienanfänger zugelassen. Im internationalen Benchmarking liegt die TU Wien auf Platz 3 hinter den Universitäten ETH Zürich und TU München. „Mit dieser Maßnahme drohen wir in der Fachkräfteausbildung noch weiter zurück zu fallen und damit eine wichtige Stärke in der Wettbewerbsposition aufzugeben“, warnt Zandonella. 

Fachverbands-Obmann Harl fasst zusammen „Diese Entscheidung werden wir bekämpfen und alles tun, um mit der Solidarität vieler für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreichs und die IKT Fachkräfte-Ausbildung einzutreten. Die angekündigte Reduktion würgt den IT Motor Österreichs ab!“ (PWK580/SR)

Fachverbandsobmann Alfred Harl (Foto: FV UBIT/Stiasny)
Fachverbandsobmann Alfred Harl (Foto: FV UBIT/Stiasny)


Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT

Mit mehr als 64.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. 

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