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Terror: Waffenfachhändler fordern härteres Vorgehen

Österreichs konzessionierte Waffenfachhändler stellen klar: weitere Beschränkungen des legalen Waffenbesitzes verhindern keine Terrorakte

Der österreichische Waffenfachhandel ist bestürzt über die Anschläge, die in den vergangenen Tagen in Europa stattgefunden haben. WKO-Branchensprecher Robert Siegert stellt aber auch klar: „Die Schusswaffen der vergangenen Terroranschläge wurden allesamt auf kriminellem Weg beschafft. Das Problem liegt bei den illegalen Waffen, die man über Waffenschieber und das Darknet bekommt.“ Legalen Waffenbesitz weiter einzuschränken gehe daher am Problem vorbei. 

Entschiedenes Vorgehen gegen illegale Geschäfte im Darknet & Co.

„Terroranschläge können nur verhindert werden, wenn entschieden gegen illegale Waffenschieber vorgegangen wird“, appelliert Robert Siegert an die Verantwortlichen in der Politik und in den Sicherheitsbehörden. Die Schusswaffen der vergangenen Terroranschläge wurden allesamt auf kriminellem Weg beschafft. Illegale Waffenschieber nutzen dabei immer neue Kanäle wie das Darknet für ihr schmutziges Geschäft. Das erfordert ein noch entschlosseneres Einschreiten auf nationaler und europäischer Ebene.

Konzessionierte Waffenfachhändler sind Partner der Sicherheitsbehörden

Eine Verschärfung der bereits sehr strengen Waffengesetze in Österreich würde hingegen keinerlei Erhöhung der Sicherheit bringen. „Für Österreichs konzessionierte Waffenfachhändler ist Sicherheit das höchste Anliegen. Der Waffenfachhandel führt bei der Waffenregistrierung und der kontrollierten Waffenabgabe als Partner Aufgaben für die Sicherheitsbehörden durch. Es ist völlig falsch zu versuchen, den Waffenfachhandel und legale Waffenbesitzer unter Generalverdacht zu stellen“, betont Siegert. Legale Waffenbesitzer sind Jäger, Polizisten, Sportler, Sammler oder Menschen, die sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlen. Die Attentäter der vergangenen Monate hingegen benutzten illegale Waffen oder missbrauchten Alltagsgegenstände wie Messer, Äxte oder in Nizza einen LKW. 

Europaweite Online-Petition mit bereits mehr als 300.000 Unterzeichnern

Der österreichische konzessionierte Waffenfachhandel unterstützt daher eine europaweite Online-Petition, in der klar gestellt wird, dass eine weitere Einschränkung des legalen Waffenbesitzes keine Terrorakte verhindern kann. Die Online-Petition mit dem Titel „EU: You cannot stop terrorism by restricting legal gun ownership“ ist im Internet auf der Plattform change.org erreichbar und wurde europaweit bereits von über 300.000 Menschen unterzeichnet. (PWK566/JR)

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