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Innovation Scoreboard: Österreichs Rückstand auf Innovation Leadern kleiner, aber immer noch beträchtlich

"Strong Innovator“ Österreich muss Forschungs- und Innovationstandort nachhaltig stärken

„Die in den letzten Jahren gestiegenen Innovationsaktivitäten der heimischen Unternehmen und die Anstrengungen der Bundesregierung in Forschung und Bildung zeigen langsam Wirkung: Nach dem kontinuierlichen Positionsverlust der Vorjahre bis auf den ernüchternden 11. Platz im Jahr 2015 muss die nun erkennbare Trendumkehr und der 10. Platz Ansporn sein, die Ziele der Forschungs- und Technologie-Strategie noch konsequenter zu verfolgen und Österreich klar zu einem noch attraktiveren Forschungs- und Innovationsstandort Europas zu entwickeln. Der Weg ist noch lang, die Zeit im Wettbewerb kurz“, mahnt - erfreut über den kleinen Fortschritt - die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Martha Schultz, zu der heute in Brüssel veröffentlichte Analyse der europäischen Innovationsfähigkeit.

Anwendungsorientierte Forschung, neue Geschäftsmodelle umsetzen

„Wesentlich zur gelungenen Positionsverbesserung beigetragen haben das hohe Niveau der Marken- und Patentanmeldungen sowie die gestiegenen F&E-Aufwendungen der Unternehmen. Fortschritte macht auch die Internationalisierung der österreichischen Forschung. Lernen kann Österreich weiterhin von den Innovation Leadern Schweden (1.), Dänemark (2.), Finnland (3.), Deutschland (4.) und auch den Niederlanden (5.), die 2009 noch an 11. Stelle lagen und nun erstmals in die Spitzengruppe vorgestoßen sind. Innovationen erschließen neue Märkte, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und sorgen für ein höheres Wachstum und eine höhere Beschäftigung. Daher müssen wir diesen Weg fortsetzen und dafür sorgen, dass die anwendungsorientierte Forschung noch mehr dazu beiträgt neues Wissen in marktfähige Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und neue Geschäftsmodelle umzusetzen“, so Schultz.

„Mit dem letzte Woche von Vizekanzler Mitterlehner und Bundeskanzler Kern präsentierte Start-Up Paket für technologiebasierte Unternehmensgründungen und wissenschaftliche Spin-Offs, die diese Woche paktierte Mobilisierung und Zweckbindung zusätzlicher Mittel für Forschung & Entwicklung aus der Abschlagszahlung im Zuge der Neuregelung der Bankenabgabe und die 2015 beschlossenen Änderungen im Alternativfinanzierungsgesetz sind konkrete Schritte gemacht, die den F&E-Standort stärken und in die Zukunft wirken. Jetzt geht es darum die zuletzt avisierten Maßnahmen rasch umzusetzen und im Bundesfinanzrahmengesetz 2018-2021 für Nachhaltigkeit in der öffentlichen Finanzierung zu sorgen.“ (PWK544/US)

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