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WKÖ begrüßt neues Anerkennungs- und Bewertungsgesetz

Effektives Verfahren zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen ist wichtiger Beitrag zur rascheren Integration von Zuwanderern

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt das diese Woche in Kraft getretene Anerkennungs- und Bewertungsgesetz für im Ausland erworbene Qualifikationen. Für eine rasche Eingliederung in den österreichischen Arbeitsmarkt ist für Migranten, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte die offizielle Anerkennung ihrer Qualifikation ein wesentlicher Beitrag. 

Im neuen Gesetz wird diesbezüglich geregelt, dass insbesondere bei Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten bei Fehlen von Zeugnissen dem Antragsteller eine Möglichkeit von Arbeitsproben und Ausgleichsmaßnahmen zu geben ist. Das neue Anerkennungsgesetz ist nicht nur auf Personen anwendbar, die über ein Aufenthaltsrecht in Österreich verfügen bzw. ein Verfahren anhängig ist, sondern auch für Personen, die die Absicht haben, ein Aufenthaltsrecht zukünftig erwerben zu wollen. Im Rahmen der Gesetzesnovelle wird auch ein zentrales Online-Anerkennungsportal geschaffen, wo Antragsteller Informationen und  Orientierung in Bezug auf das Verfahren zur Anerkennung, Bewertung und Berufsberechtigung erhalten.  

Qualifikations-Ermittlung nach heimischen Anforderungen

„Ein effektives Verfahren zur Anerkennung von im Ausland formal erworbenen Qualifikationen leistet einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Österreich für qualifizierte Zuwanderer sowie zur rascheren Integration in den Arbeitsmarkt“, so Michael Landertshammer (Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ). Einerseits sei bei Berufsberechtigungen als auch bei Bildungsabschlüssen wichtig, dass bei der Ermittlung der Qualifikationen den in Österreich vorherrschenden Anforderungen entsprochen werden müsse, damit die betreffenden Personen auch auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Andererseits brauchen die Unternehmen für die Rekrutierung von Arbeitskräften verlässliche Informationen, ob entsprechende Nachweise und Zeugnisse vorhanden und wie diese einzustufen seien. Der Kontakt zu und die Praxis in Betrieben ist in vielen Fällen mindestens ebenso wichtig wie eine formale Anerkennung der Qualifikationen. Landertshammer: „Aus diesem Grund sollte auch die Möglichkeit geförderter Betriebspraktika stärker ausgebaut werden, damit Menschen mit Migrationshintergrund ihre Fähigkeiten in der Praxis unter Beweis stellen und Referenzen am österreichischen Arbeitsmarkt erwerben können.“ (PWK540/BS)

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