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Reform der Bankenabgabe

Treichl: Eine gute Entscheidung für den Standort Österreich

Andreas Treichl hat in seiner Funktion als Obmann der Bankensparte in der Wirtschaftskammer Österreich die heutige Entscheidung der Bundesregierung für eine Reform der Bankenabgabe begrüßt. “Es stimmt einen zuversichtlich für Österreich, dass wir eine Bundesregierung haben, die den Mut hat, unpopuläre aber sachlich richtige Entscheidungen zu treffen, die den Standort Österreich stärken und mithelfen, Arbeitsplätze zu schaffen“, so Treichl weiter.  

Die Entscheidung, die Bankenabgabe von derzeit EUR 640 Mio., gegen eine Abschlagszahlung von 1 Mrd. ab 2017, auf EUR 100 Mio. jährlich zu senken, sei ein wichtiger Schritt im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft. Damit habe die Bundesregierung, vor allem aber das Finanzministerium, auch ein überzeugendes Signal an internationale Investoren für einen wettbewerbsfähigen Finanzplatz und für zusätzliche Wachstumsimpulse gesetzt.  

Die überproportionale Bankenabgabe (die österreichischen Banken haben einschließlich der nunmehr beschlossenen Abschlagszahlung in Höhe von 1 Mrd. Euro bis einschließlich 2016 in Summe 5 Mrd. Euro bezahlt) hat spätestens mit Schaffung der EU-Fonds für Einlagensicherung und Abwicklung ihre Berechtigung verloren. In diese zahlen die heimischen Banken jährlich knapp EUR 400 Mio. ein. (PWK538/us)

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