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Eisenbahnen: KV-Abschluss 2016 bringt mit plus 1,6 Prozent Reallohnerhöhung

vida-Hebenstreit und WKÖ-Scheiber: „Konstruktive und zielführende Sozialpartnergespräche“

Am Dienstag wurden in den späten Abendstunden die Kollektivvertragsverhandlungen für die über 35.000 Beschäftigten, die bei den über 50 österreichischen Eisenbahnunternehmen in eisenbahnspezifischen Berufen arbeiten, beendet. Dabei konnten sich der Fachbereich Eisenbahnen in der Gewerkschaft vida und der Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in der dritten Verhandlungsrunde auf eine Erhöhung der KV- und IST-Einkommen um plus 1,6 Prozent einigen. Der Gehaltsabschluss gilt ab 1. August 2016.  

Konstruktive Gespräche - Verdienten Anteil an Mitarbeiter weitergeben

„Es waren sehr konstruktive und zielführende Gespräche. Die Unternehmen des Eisenbahnsektors konnten ihre Ergebnisse in den letzten Jahren verbessern. Zu diesem Erfolg haben auch die Beschäftigten wesentlich beigetragen“, so Roman Hebenstreit, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, und Thomas Scheiber, Obmann des WKÖ-Fachverbands der Schienenbahnen in einer gemeinsamen Stellungnahme.  

„Es ist erfreulich, dass die Arbeitgeber und Sozialpartner dazu bereit waren, neben der Abgeltung des Kaufkraftverlustes auch Produktivitätszuwächse als verdienten Anteil am Kuchen an die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner weiterzugeben, sodass unterm Strich netto tatsächlich eine spürbare Reallohnsteigerung steht“, so Hebenstreit.  

Weiterentwicklung: Position als Bahnland Nummer 1 der EU stärken

„Das verbindende Ziel beider Sozialpartner ist es, die gesamte heimische Schienenbahnbranche weiterzuentwickeln. Nur mit wirtschaftlich leistungsfähigen Unternehmen werden wir unsere Position als Bahnland Nummer 1 in der EU weiter stärken. Der vorliegende Abschluss mit dem vereinbarten Zeitrahmen berücksichtigt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen und ist damit ein finanzierbares Ergebnis“, ergänzt Scheiber. 

Die valorisierbaren Nebenbezüge werden ebenfalls um 1,6 Prozent erhöht. Zusätzlich zur Anpassung der Löhne und Gehälter wurde die Fortsetzung der Sozialpartnergespräche zur Weiterentwicklung des KV-Rahmenrechts für die Beschäftigten in der Eisenbahnbranche vereinbart. (PWK526/PM)

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