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Scheichelbauer-Schuster zur geplanten Reform der Gewerbeordnung: Berufszugang und Berufsausbildung weiter eng miteinander verbunden

Stärkung der Meister- und Befähigungsprüfungen – Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht wichtig

„Die Bundesregierung hat heute eine Reform der Gewerbeordnung angekündigt und will dabei als Ziele die Förderung von Kreativität und Innovation der heimischen Unternehmerlandschaft unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Qualität verfolgen. Gewerbe, die zur Berufsausübung einer bestimmten Qualifikation bedürfen, sollen evaluiert werden. Die Evaluierungsergebnisse sind dann hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Lehrlingsausbildung und Zuordnung zu Kollektivverträgen zu diskutieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Österreich hochqualifizierte Unternehmer und Unternehmerinnen braucht, die ihr Wissen und Können an zukünftige Fachkräfte– und Unternehmergenerationen im dualen System weitergeben“, betonte heute, Dienstag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster.  

Aus Sicht der Gewerbe- und Handwerksbetriebe müssen Reformen zum Bürokratieabbau und zur Schaffung von Investitionsanreizen rasch umgesetzt werden. „Die langjährigen Forderungen der Wirtschaft im Betriebsanlagenrecht sind jetzt endlich zu verwirklichen. Der avisierte betriebsanlagenrechtliche One Stop Shop kann ein erster Schritt sein, dem weitere folgen müssen.  Überdies sind das Kumulationsverbot bei Strafen und der Grundsatz `Beraten statt strafen´ gesetzlich zu verankern“,  so die Spartenobfrau.  

Positiv: Aufwertung der Meister- und Befähigungsprüfungen

Als Erfolg ist das Bekenntnis zur Aufwertung der Meister- und Befähigungsprüfungen im Ministerratsvortrag zu werten. Sie sollen als hochwertige berufliche Qualifikation in allen Handwerken erhalten werden. „Wir drängen seit Langem auf eine Stärkung der Berufsabschlüsse entsprechend den europäischen Vorgaben auf Bachelor- oder Masterniveau. Hierfür wird nun eine gute Basis gelegt, damit eine zukünftige Einstufung erfolgreich gelingen kann“, unterstrich Scheichelbauer-Schuster.  

„Qualifikation und Qualität sind für den heimischen Wirtschaftsstandort unabdingbare Stärken im internationalen Wettbewerb, denn sie gewährleisten eine hochwertige Lehrlingsausbildung, reduzieren die Jugendarbeitslosigkeit und sichern insgesamt den Bestand der Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze und ein innovationsfreundliches Umfeld. Das ist gerade in Österreich als Hochlohnland von entscheidender Bedeutung“, so Scheichelbauer-Schuster.

Einheitlicher freier Gewerbeschein 

Der Reformvorschlag der Bundesregierung sieht auch vor, dass eine einzige Gewerbeanmeldung ausreicht, um alle Tätigkeiten aus jenen Bereichen auszuüben, in denen kein Befähigungsnachweis gefordert ist. „Mit den vorgesehenen Deklarationspflichten wird die wichtige Zuordnung zu den Kollektivverträgen und zur Betreuung in den Fachorganisationen sichergestellt“, so die Obfrau. (PWK525/US)

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