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Vizepräsident Roth begrüßt neue Methoden zum Energieeffizienzgesetz

Weniger Dokumentationsaufwand durch neue, vorweg anerkannte Einsparmöglichkeiten und Bündelung von Kleinmaßnahmen

„Beim Energieeffizienzgesetz war und ist uns ein Anliegen, dass die Vorgaben in der Praxis erfüllbar sind und der Vollzugsaufwand auf ein vertretbares Ausmaß reduziert wird. Dazu kann auch der heutige Ausbau des Methodendokuments einen Beitrag leisten, in dem neue Methoden der Effizienzverbesserung aufgenommen werden“, betont WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth.  

Die neuen Methoden betreffen Elektrofahrräder, Heizkörper- Thermostat- und Regelventile, Beleuchtung, Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Reifenluftdruckkontrolle bei PKW und LKW und schließen eine innovative Spritspar APP ein. 

Die Aufnahme in das Methodendokument bewirkt, dass der Einsparnachweis für Unternehmen erleichtert und gleichzeitig die Rechtsicherheit gestärkt wird, weil die Anrechnungswerte schon im Vorhinein feststehen. 

Bewertungen der Monitoringstelle nachgeschärft 

Aufgabe der Monitoringstelle ist es, dafür zu sorgen, dass die fachlichen Grundlagen für die Bewertung von Einspareffekten korrekt aufbereitet werden. Die vorliegende Novellierung korrigiert Bewertungsfehler des bisherigen Methodendokuments, die bei einzelnen Methoden erkannt wurden. 

Dies betrifft zB die LED-Beleuchtungen, wo Erfahrungswerte aus der Wirtschaft berücksichtigt wurden. Damit sollen Verwerfungen am Markt durch Gratisabgaben in großen Mengen in Zukunft abgestellt werden. Die Anpassung an realitätsgerechte Anrechnungswerte ist auch ein Beitrag zur Stabilisierung der Werte der auf Handelsplattformen gehandelten Effizienzmaßnahmen. 

„Auch bei künftigen Ergänzungen der Methoden muss der Zeitaufwand für die Administration in einem akzeptablen Verhältnis zu den Kosten der Maßnahmen stehen und sich möglichst einfach in die Geschäftsprozesse der Energielieferanten und deren Handelspartner integrieren lassen“, fordert der WKÖ-Vizepräsident. 

Die Bündelung von Mini-Maßnahmen auf einer vorgelagerten Ebene, zB beim Großhandel, ist wohl die einzige Chance, um, wie vom Energieeffizienzgesetz gewollt, auch im Haushaltssektor Breitenwirkung zu erzielen. „Nur so ist zu vermeiden, dass die Anreizwirkung von den Kosten der Administration aufgefressen wird. Diese Chance wird auch durch die vorliegende Novelle gewahrt“, lobt Roth. 

„Für die WKÖ sind eine faire, realitätsnahe Bewertung von Maßnahmen einerseits und die vernünftige  Begrenzung der Dokumentationserfordernisse andererseits von zentraler Bedeutung für eine praxistaugliche Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes, zu hoffen ist auf ein baldigen weiteren Schritt des Ausbau des Methodenkatalogs“, so Roth abschließend. (PWK503/PM)

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