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Wirtschaftsparlament: Vizepräsident Schenz präsentierte Rechnungsabschluss 2015 der WKÖ

In turbulenten Zeiten mittels Rücklagenauflösung zu einem moderaten Bilanzgewinn

Vor dem höchsten Gremium der Wirtschaftskammer Österreich, dem Wirtschaftsparlament, präsentierte Richard Schenz, Finanzreferent und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, heute, Donnerstag, den Rechnungsabschluss 2015 der Wirtschaftskammer Österreich.

„Unterm Strich bleibt ein moderater Bilanzgewinn von 0,2 Millionen Euro“, berichtet Schenz. Dabei muss die Wirtschaftskammer Rücklagen in Höhe von 3,6 Millionen Euro auflösen, um keine roten Zahlen zu schreiben. 

Die Kammerumlagen sind mit 93 % der Umsatzerlöse, Umlagen und Gebühren (217,1 Millionen Euro) die tragende Säule der Finanzierung der WKÖ. Bei den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 46,6 Millionen Euro handelt es sich hauptsächlich um Förderbeiträge für Projekte oder um Kostenersätze, denen auch entsprechende Aufwendungen gegenüberstehen.

Schenz lobt "ausgezeichnete Budgetdisziplin"  

Die Personalaufwendungen belaufen sich auf 130,5 Millionen Euro, die Sachaufwendungen auf 130,2 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand bleibt stabil, zu schaffen macht der WKÖ allerdings ein schwacher Euro der sich bei den Gehältern des Auslandspersonals auswirkt. Der Sachaufwand ist aufgrund von Mehraufwendungen für geförderte Projekte um 4,9 Millionen Euro überschritten, „diese Überschreitung ist jedoch durch Einsparungen in anderen Bereichen bzw. durch Mehrerträge gedeckt“, betonte Schenz, der die Budgetausnutzung von 99,5 % lobt: „Die Budgetdisziplin war ausgezeichnet.“ 

Der Betriebserfolg beläuft sich auf rund 3,0 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Finanzerfolg von rund 2,1 Millionen Euro, daraus ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 5,0 Millionen Euro. Nach Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses von minus 8,0 Millionen Euro, Steuern in Höhe von 0,4 Millionen Euro und Rücklagenauflösungen in Höhe von 3,6 Millionen Euro verbleibt ein Bilanzgewinn von 0,2 Millionen Euro. Er wird der Ausgleichsrücklage zugewiesen. 

Der Rechnungsabschluss 2015 der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom Wirtschaftsparlament einhellig (mit einer Stimmenthaltung) beschlossen. (PWK502/JR)

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