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Wirtschaftsparlament: Wirtschaft als positive Kraft für Beschäftigung und Wohlstand in Österreich positionieren

WKÖ-Generalsekretär-Stv. Höllinger präsentiert jüngste Umfrageergebnisse unter Wirtschaftskammer-Mitgliedern

Die Wirtschaft als die positive Kraft für Beschäftigung und Wohlstand in Österreich noch stärker positionieren und Maßnahmen zur Stärkung eines unternehmerfreundlichen Klimas in der Gesellschaft mit Nachdruck fortführen – in diesen Zielen sieht sich die Wirtschaftskammerorganisation durch harsche Kritik ihrer Mitglieder an der mangelnden Unternehmerfreundlichkeit von Politik und Verwaltung bestärkt und wird diese weiter verfolgen, betonte Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der WKÖ, im Rahmen des WKÖ-Wirtschaftsparlamentes.

Höllinger präsentierte die jüngsten von der WKÖ in Auftrag gegebenen Umfragen, und zwar sowohl unter WK-Mitgliedern als auch teilweise der Bevölkerung. Eines der erfreulichen Ergebnisse: Im Image-Vergleich der Berufsgruppen liegen die Meister in Gewerbe und Handwerk weit vorne: Knapp 90% empfinden diese als sehr angesehen bzw. angesehen. Ein besseres Image in der Gesellschaft genießen – schon traditionell – nur Ärzte und Rechtsanwälte. Auch die Gruppe der Unternehmer ganz allgemein hat ein sehr gutes Image in der Bevölkerung (84% sehen sie als sehr angesehen bzw. angesehen).

Bei der Mitgliederbefragung, an der über 8.000 Betriebe teilgenommen haben, fällt auf, dass der Anteil jener Unternehmer, die mit der Wirtschaftskammer „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“ sind, mit 57% oder einem Durchschnittswert von 2,43 (nach Schulnotensystem) etwas rückläufig ist. Der Blick ins Details zeigt: Besonders hoch ist die Zufriedenheit bei jenen Unternehmen, die in den letzten 24 Monaten gegründet wurden (Schulnote im Schnitt 1,92). 

Höllinger: „Das bedeutet, dass sich die intensive Betreuung der Gründerinnen und Gründer nach wie vor in einer überdurchschnittlich hohen Zustimmung niederschlägt.“ Auch hat sich gezeigt, dass die Zufriedenheit mit der WKO vor allem bei jüngeren Unternehmerinnen und Unternehmern (unter 40 Jahren) besonders hoch ist.

Kontakte sind stärkster Hebel, um Vertrauen zu schaffen

„Für die WKO bedeutet das: Kontakte sind nach wie vor der stärkste Hebel, um Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Wirtschaftskammer zu schaffen. Daher werden wir alles daran setzen, unsere direkten Mitgliederbeziehungen auf allen Kommunikations- und Servicekanälen weiter auszubauen und die Mitglieder zu einem Dialog mit der WKO einzuladen“, betonte Höllinger. 

Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Format des interaktiven Mitgliederdialoges, der vor rund 2 Wochen unter dem Titel „Wirtschaft sind wir alle“ gestartet wurde. Nach zwei Wochen beteiligen sich rund 1.200 registrierte Teilnehmer mit zahlreichen Kommentaren rege an Diskussionen und haben insgesamt bereits mehr als 10.000 Bewertungen in den einzelnen Sparten abgegeben.

Auch im Bereich Interessensvertretung zeigt sich ein ähnliches Bild: Besonders zufrieden sind junge Mitglieder und jene, die ihr Unternehmen in den letzten 24 Monaten gegründet haben. Höllinger: „Wir sind uns der besonderen Herausforderungen in diesem Zusammenhang bewusst und haben daher bereits verschiedene Maßnahmen gesetzt, um in diesem Bereich eine Trendumkehr zu bewirken. So werden wir die Effizienz und Effektivität der Begutachtungs- und Interessenausgleichsprozesse weiter stärken, die Interessenvertretung präzisieren und WKO-Standpunkte noch treffsicherer positionieren“.

Wirtschaftskammer - Digital Network Chamber  

Wie die Mitgliederbefragung ebenfalls gezeigt hat, sieht eine deutliche Mehrheit der heimischen Betriebe (69%) die Digitalisierung als positiv, 42% erkennen Chancen, die sie bereits aktiv nutzen. „Digitalisierung ist auch für das Leistungsportfolio der WK – Stichwort Digital Network Chamber  - wesentliches Strategieelement für uns“, erläuterte Höllinger und verwies auf den Ausbau der WK-Online-Services, Online-Ratgeber, deren Nutzung sich 2015 auf rund 155.500 Zugriffe erhöht hat, aber auch das neue, innovative Format der Webinare, das von den Mitgliedern sehr gut angenommen wird.

„Bei all den technologischen Entwicklungen bleibt der persönliche Kontakt mit den Mitgliedern nicht außer Acht“, betonte Höllinger. 2015 hatte die Wirtschaftskammerorganisation 1,2 Millionen Servicekontakte. Das bedeutet, dass sich pro Arbeitstag durchschnittlich 4.800 Mal Mitglieder persönlich, telefonisch, brieflich oder per Mail an die Experten der WKO wenden, und dort beraten und unterstützt werden.

 

Die Mitglieder stellen auch diesen Beratungsleistungen nach wie vor ein gutes Zeugnis aus: 82% der in der BSC befragten Mitglieder beurteilen die Beratungsleistungen mit den Schulnoten 1 oder 2. (PWK501/PM)

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