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Leitl begrüßt EU-Beschluss zur Beseitigung von Steuerschlupflöchern

Steuerfairness für Unternehmen jeder Größe ist zentral für mehr Steuergerechtigkeit – bürokratische Hürden bei nationaler Umsetzung vermeiden

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl begrüßt die vom EU-Finanzministerrat kürzlich erzielte politische Einigung  auf das „Anti-Missbrauchspaket“, mit dem bestehende Steuerschlupflöcher für multinationale Konzerne geschlossen werden sollen. „Die Wirtschaftskammer steht voll hinter dem Anliegen der EU, Steuerschlupflöcher zu beseitigen. Faire Steuerbedingungen für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe sind eine wichtige Voraussetzung für mehr Steuergerechtigkeit“, so Leitl.

Mit dem nun vereinbarten Maßnahmenpaket werden harmonisierte Mindeststandards festgelegt. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Empfehlung der OECD zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung. Positiv ist aus Sicht der Wirtschaft, dass von den sechs ursprünglich geplanten Maßnahmen die sogenannte switch-over-Klausel, eine äußerst aufwändige Methode zur Berechnung von im Ausland bezahlten Steuern, aus dem Paket gestrichen wurde. 

Kein zusätzlicher administrativer Aufwand für die Betriebe

So richtig das prinzipielle Anliegen von mehr Steuerfairness ist, das von der WKÖ voll unterstützt wird, so notwendig ist es auch, dass es dabei nicht zu zusätzlichem administrativen Aufwand für die Betriebe kommt. Leitl: „Beim weiteren Gesetzgebungsprozess, insbesondere bei der österreichischen Umsetzung der EU-Vorgaben, wird die Wirtschaftskammer genau darauf achten, dass nicht neue bürokratische Belastungen auf die Betriebe zukommen.“ Da Österreich bereits über ein nationales, zielgerichtetes Instrument zur Vermeidung von überhöhten Zinszahlungen zwischen multinationalen Konzernen verfügt, wäre daher die Fortführung dieses Instruments naheliegend. Aufgrund der besonderen Merkmale des Finanz- und Versicherungssektor spricht sich die WKÖ zudem dafür aus, diese Sektoren von der „Zinsschranke“ auszunehmen. (PWK477/SR)

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