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Modernisierung der Führerscheinausbildung fortsetzen

Fahrschulen unterstützen Verkehrsminister Leichtfried bei neuer Computerprüfung

Die Fahrschulen begrüßen, dass Verkehrsminister Leichtfried im Verkehrssicherheitspaket die Modernisierung der Führerscheinprüfung fortsetzen will. Begonnen hatte dieses Projekt mit der neuen Theorieprüfung für die Klassen B Pkw und A Motorrad im heurigen Frühjahr. „Nicht nur Personen des Privatverkehrs, auch angehende Lkw- und Buslenker sollen durch eine moderne Ausbildung fit für Fahrten auf den heimischen Straßen sein“, so Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs. Nach 1800 neuen Theoriefragen für den Pkw sollen auch weitere 1800 Computerfragen für Lkw, Bus und Anhänger die neuesten Anforderungen im Verkehr berücksichtigen.

Lenker von Großklassen-Fahrzeugen sollen sich umfangreiches Wissen über die Bedienung der Fahrzeug-Elektronik und der Assistenzsysteme, über Sicherheit und Komfort der Fahrgäste, über die umweltfreundliche Fahrweise oder den Umgang mit Geräten zur Überwachung der Arbeitszeiten aneignen. Deshalb sollen diese Themen in Ausbildung und  Prüfung verankert werden. „Fragen, die schon 30 Jahre alt sind, zu Techniken, die in den Nutzfahrzeugen gar nicht mehr relevant sind, sollen ersetzt werden“, so Wiedermann, der auch anregt, die Prüfung der Berufskraftfahrer-Grundqualifikation, derzeit auf Papierfragebögen, auch in elektronischer Form in den Fahrschulen abzunehmen und zu vereinheitlichen. Veraltete Systeme gehören erneuert und der Schwung der Innovationskraft umfangreich genutzt werden, auch beim Erwerb der C95 und D95 Eintragung in den Führerschein.  

Modernisierungsschub für Führerscheinausbildung

Die Umstellung der Moped-Prüfung Klasse AM auf Computer, die vom Verkehrsminister ebenfalls angekündigt wurde, ist ein längst überfälliger Schritt. Mit der Ablöse der Papierfragebögen sollten auch neue Inhalte in die AM-Computerprüfung verankert werden, wie Fragen zur Gefahr des Übersehenwerdens schwächerer Verkehrsteilnehmer, Fragen zum defensiven Fahren oder zu Eisenbahnkreuzungen. 

Wiedermann: „Neue Inhalte bei der Führerscheinausbildung bilden eine wichtige Säule des Modernisierungsschubs. Eine weitere ist, dass Lenker eine einheitliche Ausbildung in den heimischen Fahrschulen erwarten können. Dazu zählt die Etablierung von bundesweit einheitlichen Fahrschulinspektionen, die die Berechenbarkeit und die bürokratische Effizienz von Behördenkontrollen verbessern, indem beispielsweise unnötige Übergaben von Ablichtungen von Unterlagen wegfallen.“ (PWK472/PM)

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