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Trafikantenobmann Prirschl fordert Nachbesserungen bei Belegerteilungspflicht

Bundesgremialobmann Prirschl: Tabakwaren und Lotterieprodukte unterliegen ohnehin lückenloser Beschaffungs- und Verkaufsdokumentation

Josef Prirschl, Bundesgremialobmann der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), vermisst bei den gestern im Ministerrat beschlossenen Änderungen Lösungen bei der Belegerteilungspflicht. „Wir TrafikantInnen haben die Anforderungen der Registrierkassenpflicht von Beginn an bereits umgesetzt. Die Probleme, vor die uns die Belegerteilungspflicht stellt, dürfen nicht außer Acht gelassen werden“. In der Praxis zeigt sich bezüglich der Belegerteilungspflicht seit dem ersten Tag, dass die Kunden die Belege nicht mitnehmen und die Zettel in den Trafiken zurücklassen. 

Prirschl schlägt vor, dass spätestens mit der Einführung der manipulationssicheren Kassen mit Zertifikat und digitaler Signatur ab April 2017 auch die Belegerteilungspflicht abgeändert werden soll.  

Die Berufsvertretung der TabaktrafikantInnen tritt für folgende Vereinfachungen ein: 

  • Einführung einer Bagatellgrenze bis 20 Euro, Kleinbeträge wären somit von der Belegerteilungspflicht ausgenommen. 

  • Eine 1:1-Abbildung des Bons auf dem Kassenterminal (Bildschirm), welcher dem Kunden als Nachweis über die erfolgte Bonierung gezeigt werden kann. Der Bon selbst wird nur auf expliziten Kundenwunsch ausgedruckt. Nachdem alle TrafikantInnen über entsprechende Kassensysteme verfügen, wäre dies eine für die Branche gangbare Lösung.

„Tabakwaren und Lotterieprodukte unterliegen einer lückenlosen Beschaffungs- und Verkaufsdokumentation, es besteht absolut keine Manipulationsmöglichkeit. Deshalb muss es für die TrafikantInnen vereinfachende Ausnahmen geben“, fordert Prirschl. (PWK471/PM)

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