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Leitl unterstützt Felderer bei Forderung nach Investitionsanreizen

Anhaltende Investitionsschwäche bedroht Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft – Betriebe brauchen dringend Motivation

„Die anhaltende Investitionsschwäche wird zu einer immer größeren Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Bernhard Felderer hat daher absolut Recht, wenn er dringend Investitionsanreize einfordert, um die österreichischen Unternehmen wieder zu motivieren“, kommentiert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl ein Interview mit dem Präsidenten des österreichischen Fiskalrates im JUNI-TOP-GEWINN. 

Österreichs Nettoinvestitionsquote ist seit 2010 in Prozent des BIP von 10 Prozent auf 5 Prozent gesunken. Die Bruttoanlageinvestitionen liegen immer noch um 1,9 % unter dem Vorkrisenniveau von 2008. Und auch das Investitionsvolumen soll bestenfalls 2016 wieder das Niveau von 2008 erreichen. „Bei den Investitionen müssen wir acht verlorene Jahre konstatieren“, betont Leitl. Die von Felderer angeregte Einführung eines zeitlich befristeten Investitionsfreibetrages wäre eine zweckmäßige Maßnahme, um private Investitionen zu entfachen. Sinnvoll und zielführend zur Überwindung der massiven Investitionsschwäche wären etwa auch die Einführung einer vorzeitigen Abschreibung sowie ein Beteiligungsfreibetrag für Privatinvestoren. 

Nein zu neuen Belastungs- und Steuerphantasien

Leitl: „Ebenso glasklar ist – und auch da bin ich mit Bernhard Felderer ganz auf einer Linie: Wir müssen alles unterlassen, um die Investitionsbereitschaft der Betriebe noch weiter zu unterminieren. Daher auch das entschiedene Nein der Wirtschaft zu allen möglichen neuen Belastungs- und Steuerphantasien.“ (PWK440/SR)

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