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Verkehrswirtschaft - Branchensprecher weisen generelle Diffamierung eines ganzen Wirtschaftszweiges vehement zurück

Klacska/Danninger/Horvath: „Bereit zu konstruktiven, lösungsorientierten Maßnahmen“

Gegen einen Rundumschlag der Arbeitnehmer-Vertretung in der Transportbranche und die generelle Diffamierung der österreichischen Verkehrswirtschaft verwehrt sich Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), vehement. „Das nützt niemandem etwas. Die unterschiedliche Auslegung des EU-Rechtes in Sachen Kontrolltätigkeit wird bei jedem Brüssel-Besuch von mir thematisiert“, so der Sprecher der gewerblichen Verkehrswirtschaft. „Wir bekräftigen unsere Bereitschaft zu konstruktiven, lösungsorientierten Initiativen; ich lasse uns aber auch von Gewerkschaften meine Transportbetriebe nicht schlechtreden.“ Er fordert „einen nationalen Schulterschluss, um unterschiedliche europäische Auslegungspraxis zu bekämpfen.“

Für fairen Wettbewerb

In die selbe Kerbe schlägt Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes für das Güterbeförderungsgewerbe in der WKÖ: „Als Transportwirtschaft kämpfen wir seit Jahren für einen fairen Wettbewerb und eine Stärkung der österreichischen Transporteure mit fairen Rahmenbedingungen. Damit rennt man bei uns offene Türen ein.“ Und weiter ruft er in Erinnerung, dass etwa kilometerabhängige Bezahlung sowohl europarechtlich als auch mittels nationalem Kollektivvertrag strikt untersagt ist; die „Unterstellungen gegen Arbeitsbedingungen in der heimischen Verkehrswirtschaft sind zurückzuweisen.“

Lenkerinnen und Lenker sind Profis

Martin Horvath, Obmann des Fachverbandes der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen, verwehrt sich insbesondere gegen die Aussage, wonach schlecht ausgebildete und wenig erfahrene Lenker zum Einsatz kämen: „Unsere Lenkerinnen und Lenker sind Profis am Steuer, die wir nach den Kriterien der Zuverlässigkeit, Seriosität und Belastbarkeit auswählen. Und Weiterbildungsmaßnahmen auf EU-Ebene sind längst verpflichtend“, ruft der Branchensprecher in Erinnerung. (PWK433/JR)

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