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WKÖ begrüßt Überarbeitung des Methodendokuments zum Energieeffizienzgesetz

Zentrale Maßnahmen ergänzt und überarbeitet – Administrationsaufwand muss verringert werden

In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird der bürokratische Aufwand noch spürbarer. „Wir müssen das Wirtschaften in Österreich deutlich erleichtern. Das unterstützt Investitionen und ermöglicht neue Arbeitsplätze“, so Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der WKÖ. In diesem Sinne war und ist es der WKÖ ein Anliegen, dass bei der Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes, die Vorgaben in der Praxis erfüllbar sind und der Vollzugsaufwand auf ein vertretbares Ausmaß reduziert wird. 

„Bürokratieentlastung ist ja eine der Prioritäten der neu formierten Bundesregierung“, betont Schwarzer. „Der Frust von Unternehmern über unzumutbaren administrativen Aufwand muss gemildert werden, mit unbedankten Fleißaufgaben der Unternehmen muss Schluss sein.“ 

Vorgaben müssen praxisgerecht umsetzbar sein

Die WKO engagiert sich seit langem und mit Nachdruck in vielen Bereichen für Energieeffizienz und Energiemanagement. Beim Energieeffizienzgesetz war und ist uns wichtig, dass die Vorgaben in der Praxis erfüllbar sind und der Vollzugsaufwand auf ein vertretbares Ausmaß reduziert wird. Dazu soll auch das verbesserte Methodendokument einen Beitrag leisten. 

Insofern ist es erfreulich, dass auch bei den neuen Methoden der Zeitaufwand für die Dokumentation der Maßnahmen in einem akzeptablen Verhältnis zu den Kosten der Maßnahmen steht und sich so möglichst einfach in die Geschäftsprozesse der Energielieferanten und deren Handelspartner integrieren lässt. „Die ohnehin knappen Mittel müssen in die kostengünstigsten Effizienzmaßnahmen fließen und nicht in einen aufgeblähten Bürokratismus ohne Lenkungseffekt“, unterstreicht Schwarzer. Die Administrationskosten vertragen Einiges an Kürzung. 

Aktuelle Vereinfachungen ersparen lähmende Bürokratie

Wesentlich ist, dass auch bei den neu hinzugekommenen Maßnahmen, die Möglichkeit besteht, diese auf einer vorgelagerten Handelsstufe nachzuweisen. Ansonsten wäre es notwendig, die Haushalte zu identifizieren und zu dokumentieren. Das wäre unzumutbar und kostenintensiv. Gerade bei gesunkenen Marktpreisen für handelbare Effizienzmaßnahmen müssen die Transaktionskosten limitiert werden, um den Anreizeffekt aufrechtzuerhalten. Die Bündelung vieler Einzelmaßnahmen etwa im Großhandel ist dafür ein probates Mittel. 

„Bürokratie wird von den Unternehmen als lähmend, frustrierend und bedrohlich empfunden. Die heute vorgelegten Verbesserungen des Methodendokuments und die schon zugesagte Vereinfachung des EDV-Tools helfen mit, unsinnigen Aufwand einzusparen“, so Schwarzer abschließend. (PWK432/RH)

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