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WKÖ begrüßt Startschuss zur integrierten Energie- und Klimastrategie

Stakeholder sind nun gefordert, konstruktiv und sachlich zusammenzuarbeiten

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt den gestern, Dienstag, gestarteten Prozess zur Erarbeitung einer österreichischen integrierten Energie- und Klimastrategie. „Wir werden uns konstruktiv und mit der umfassenden und praxisnahen Expertise der Wirtschaft in diesen Prozess einbringen“, so Stephan Schwarzer, Leiter der umwelt- und energiepolitischen Abteilung in der WKÖ, der die richtungsweisende Funktion der Strategie unterstreicht: „Die fertige Strategie muss der Kompass für die nächsten 15 Jahre sein. Für ad hoc-Maßnahmen vorweg und utopische Wunschzettel kann dabei kein Platz sein“. 

Ziele: Wettbewerbsfähigkeit – Versorgungssicherheit – Leistbarkeit - Nachhaltigkeit 

Die österreichische Energie- und Klimastrategie muss den gleichrangigen Zielen Wettbewerbsfähigkeit – Versorgungssicherheit – Leistbarkeit und Nachhaltigkeit gerecht werden. Die erforderliche faktenbasierte Folgenabschätzung von strategischen Festlegungen und Maßnahmen muss das gesamte Zielbündel umfassen. „Eine koordinierte österreichische Energie- und Klimastrategie muss die veränderten ökonomischen, demographischen und energiewirtschaftlichen Entwicklungen berücksichtigen“, hält Schwarzer fest. Selbstverständlich tritt auch die WKÖ dafür ein, die Chancen zu nutzen, die der weltweite Klimavertrag eröffnet. Österreich hat dafür sehr gute Voraussetzungen und wird diese im Rahmen seiner Möglichkeiten auch bestens unterstützen. 

Orientierung an Machbarkeit und Leistungsfähigkeit 

„Die neue Energiestrategie wird dann erfolgreich sein, wenn sie mit der Beschäftigungspolitik eine enge Symbiose eingeht“, unterstreicht Schwarzer: „Dies ist möglich, wenn die österreichische Umsetzung die Innovations- und Investitionskraft an unseren Standorten stärkt und nicht Kosten auftürmt, welche Standortverlagerungen als Alternative ins Blickfeld rücken. Das vorliegende Grünbuch ist eine gute Basis. Jetzt braucht es einen sachlichen und konstruktiven Prozess, bei dem alle relevanten Stakeholder eingebunden sein müssen“. (PWK419/PM)

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