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Ingenieur-Titel wird Bachelor-Abschluss gleichgestellt und international aufgewertet

Ingenieurgesetz in Begutachtung: Nationaler Qualifikationsrahmen bringt Vorteile für die heimische Wirtschaft und steigert Attraktivität für technische Berufe.

„Die international einzigartige Qualifikation ‚Ingenieur‘ wird in Zukunft europaweit vergleichbar und als berufsbezogener Bildungsabschluss auf die Ebene eines Bachelor-Studiums gehoben“, zeigt sich Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum kürzlich erfolgten Begutachtungsstart des neuen Ingenieurgesetzes erfreut. Österreich werde damit international wettbewerbsfähiger. Der Ingenieurtitel wird innerhalb des Nationalen Qualifikationsrahmens dem tertiären Abschluss Bachelor gleichgestellt und damit aufgewertet. 

Bei internationalen Ausschreibungen habe das österreichische Spezifikum „HTL-Ingenieur“ bisher zum Teil nicht berücksichtigt werden können. Die Ingenieur-Qualifikation soll nun aber in Zukunft auf Stufe 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) im Bereich der Hochschulabschlüsse eingereiht werden. „Ein großer Vorteil für die österreichischen Exportunternehmen und für den Standort Österreich. Damit wird eine österreichische Spitzenausbildung international transparenter und vergleichbarer“, so Landertshammer. Der NQR bildet unterschiedliche Qualifikationen bzw. Ausbildungen ab und ordnet sie auf einer 8-stufigen Skala nach Kompetenzen und Arbeitsbereichen. (PWK416/BS)

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