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Aktuelles UBIT Radar präsentiert - zeigt anhaltendes Wachstum

Branchenumsatz der Unternehmensberatungs-, Buchhaltungs- und Informationstechnologiebetriebe verzeichnet 2015 einen Anstieg von knapp 7 %

Das UBIT Radar des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (kurz UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das jährlich von der KMU Forschung Austria erhoben wird, bestätigt das kontinuierliche Wachstum der Branche. Schon 2014 nahm der Branchengesamtumsatz im Vergleich zu 2013 um 7,2 % auf 23,6 Milliarden Euro zu.

Im Jahr 2015 stieg der Branchengesamtumsatz weiter um 6,9 % auf 25,24 Milliarden Euro. Fachverbandsobmann Alfred Harl: „Die Mitgliedsbetriebe der UBIT boomen. Schon seit 2008 verzeichnet unsere Branche steigende Umsatzahlen, um mittlerweile mehr als 80 %. Über 7.500 Arbeitgeberbetriebe und über 70.000 Beschäftigte machen deutlich, dass die wissensbasierten Dienstleister eine der Wachstumsbranchen der Zukunft sind.“

Das stärkste Wachstum verzeichnen die Informationstechnologiebetriebe mit einem Anstieg von 7,3 % auf 19,15 Milliarden Euro, gefolgt von den Unternehmensberatern mit einem Plus von 6,7 % auf 4,15 Milliarden und den Buchhaltungsberufen mit einem Wachstum von 4,3 % auf 1,94 Milliarden Euro. Dem gegenüber steht das reale Wirtschaftswachstum Österreichs mit nur 0,86 %. 

Deutliches Wachstum bei Exportquoten  

„Die österreichischen wissensbasierten Dienstleister werden nicht nur im Inland in Anspruch genommen. Wir sind stolz darauf, dass Know-How aus Österreich auch über die Landesgrenzen hinaus gefragt ist“, zeigt sich UBIT-Obmann Harl stolz. Vor allem die IT Dienstleister erwirtschaften 4,16 Milliarden Euro ihres Umsatzes - also 21,7 % - außerhalb der österreichischen Grenzen. Ähnlich hoch ist der Anteil in der Unternehmensberatung, der mit 20,8 % bei 0,86 Milliarden Euro liegt. Lediglich die Buchhaltungsberufe konzentrieren ihre Wertschöpfung – aufgrund der rechtlichen und steuerlichen Unterschiede im In- und Ausland – primär auf den österreichischen Markt und liegen mit einem Anteil von 0,02 Milliarden Euro (1 %) weit unter jenen der anderen beiden Berufsgruppen.

„Im Vergleich zum Vorjahr sind die Exporterlöse der UBIT-Mitglieder im Bereich Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT in Summe um 22,3 % von 4,12 Milliarden auf 5,04 Milliarden Euro angestiegen“, ergänzt Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria. 

Arbeitgeber weiter im Aufwärtstrend  

Schon 2014 haben die sogenannten Arbeitgeberbetriebe nach leichtem Rückgang im Jahr 2013 wieder zugelegt. Diese Tendenz hat sich im Jahr 2015 bestätigt. Die Arbeitgeberbetriebe sind um knapp 2 % von 7.393 auf 7.527 angestiegen. 15,7 % davon beschäftigen 10 oder mehr Arbeitskräfte in Ihren Unternehmen. Die größte Anzahl stellen im Jahr 2015 die IT Dienstleister mit 4.446 Betrieben (59,1 %), gefolgt von den Unternehmsberatern mit 2.412 Betrieben (32,0 %). Der Großteil der Mitglieder des Fachverbands UBIT, nämlich über 80 %, gehört immer noch zur Gruppe der Ein-Personen-Unternehmen. Erfreulich ist, dass die Mitglieder der Fachgruppen UBIT planen, den Personalstand im Laufe des Jahres 2016 zu erhöhen. Im Durchschnitt ergibt sich in der Informationstechnologie eine geplante Erhöhung des Personalstandes um 13,2 %, in der Unternehmensberatung um 5,9 % und in der Buchhaltung um 1,5 %. 

Steigende Umsatzerwartungen für 2016  

Die steigenden Wachstumszahlen scheinen sich auch im Jahr 2016 fortzusetzen, alle Berufsgruppen rechnen mit einem Ertragsplus. Die Informationstechnologen rechnen sogar mit einem Umsatzplus von 8,6 %. Die Berufsgruppe der Unternehmensberater erwartet Umsatzzuwächse von bis zu 5,7 %. Die Buchhaltungsberufe blicken weniger optimistisch in die Zukunft, prognostizieren aber trotzdem noch ein Wachstum, welches deutlich über dem realen Wirtschaftswachstum liegt, nämlich einen Anstieg von 1,8 %. Die Auftragslage im ersten Quartal wird im Branchendurchschnitt als „(eher) gut“ beurteilt, insbesondere in den Berufsgruppen Informationstechnologie und Buchhaltung ist der Anteil der Unternehmen mit einer sehr guten Auftragslage mit 27,1 % bzw. 26,3 % am höchsten. 

„Die aktuellen Zahlen unterstreichen die standort- und wirtschaftspolitische Wichtigkeit der österreichischen Beratungsbranche. Unsere wissensbasierten Dienstleister sind mit jährlichen Umsatzwachstumsraten von 7 % Innovationsvorreiter und kurbeln Wachstum und Beschäftigung an. Bürokratieabbau und Digitalisierung sind die wichtigsten Ziele“, so Branchensprecher Harl. 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit seinen knapp 64.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

Walter Bornett (KMU Forschung Austria), Fachverbandsobmann Alfred Harl und Fachverbandsgeschäftsführer Philipp Graf
Walter Bornett (KMU Forschung Austria), Fachverbandsobmann Alfred Harl und Fachverbandsgeschäftsführer Philipp Graf

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