th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

FiW-Schultz fordert zum internationalen Kindertag flexiblere Arbeitszeiten

Schultz: Kinder sind eine Bereicherung unserer Gesellschaft - Arbeitsumgebung muss mit Flexibilität auf Bedürfnisse von Jungfamilien reagieren

"Berufstätige Eltern stehen nach wie vor oft vor massiven Betreuungsengpässen und haben Schwierigkeiten, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen – eine enorme Herausforderung für jedes Familienleben", moniert Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des internationalen Kindertages heute,  am 1. Juni 2016. „Hier müssen endlich die Rahmenbedingungen an die Alltagsrealität angepasst werden, um damit eine gute Vereinbarkeit von Job und Familie sicherzustellen“, fordert Schultz.

Flexibilität im Arbeitsalltag erleichtert Vereinbarkeit von Familie und Beruf 

Vor allem die Arbeitszeiten spielen bei der Integration von Müttern – denn sie sind zumeist nach wie vor für die Kinderbetreuung zuständig -  im Berufsleben eine wichtige Rolle. „Wir wissen, dass sich viele erwerbstätige Eltern eine flexible Arbeitsumgebung wünschen. So könnten Mütter wie Väter z.B. auch die immer noch unzureichend geregelte Betreuung in den Schulferien besser bewerkstelligen, indem etwa in den Sommermonaten Zeitausgleich konsumiert werden kann oder nur in reduziertem Stundenausmaß gearbeitet wird“, so Martha Schultz.

Gesetzliches Reglement fehlt und ist schon längst überfällig

Die Sprecherin der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen pocht diesbezüglich darauf, endlich individuelle Möglichkeiten zu schaffen, wie beispielsweise längere  Arbeitswochen während der Wintermonate und kurze Wochen im Sommer. Ein guter Ansatz für mehr Flexibilität wäre auch die Öffnung von Durchrechnungszeiträumen auf Basis einer individuellen Einzelvereinbarung zwischen Arbeitnehmerin und Arbeitgeber.

„Soweit in der innerbetrieblichen Organisation solche Flexibilisierungsmöglichkeiten im Sinne der Arbeitnehmer und Arbeitgeber machbar sind, sollte das Gesetz dies auch vorsehen. Gerade im Sinne unserer Kinder, die unsere wichtigste Ressource sind, wäre eine flexible Arbeitsumgebung immens wichtig, um den Eltern auch ausreichend Zeit für die nächste Generation zu ermöglichen,“ zeigt sich Schultz abschließend überzeugt.

Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 35 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits 43 Prozent der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen. (PWK393/ES)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2015

Weltspartag 2015 - WKÖ-Rudorfer: Niedrigzinsniveau „Stresstest für Sparer und Banken“

90 Jahre Weltspartag in Österreich: „Sicherheit und die - auch kurzfristige - Verfügbarkeit der Spareinlagen sind nach wie vor ein starkes Argument für das Sparen“ mehr

  • Archiv 2016

Plattform für Leistung und Eigentum: „Es geht um Arbeitsplätze!“

13 Verbände fordern Stärkung des Wirtschaftsstandortes – Nachhaltige Strukturreformen für internationale Wettbewerbsfähigkeit – Bürokratieabbau für Wachstum und Arbeitsplätze mehr

  • Archiv 2016

Arbeitszeitflexibilisierung: Es geht um Regelungen für das 21. Jahrhundert

Gleitsmann: Rechtlicher Rahmen muss zum Zukunfts-Bild der Arbeitswelt passen mehr