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USA: Wiener Unternehmen auf wichtigster US-Weltraumindustrie-Messe

Wirtschaftsdelegierter Thaler: Dynamische Entwicklung der Weltraumindustrie schafft Chancen für österreichische Space-Innovationen

“Die diesjährige Space Tech Conference & Expo 2016 - 24. bis 26. Mai - im kalifornischen Pasadena zeigte die rasante technologische Weiterentwicklung der Weltraumindustrie und dass sich Space-Innovationen von Regierungsinstitutionen zur Industrie verlagern“, berichtet Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. Neben Space-Giganten wie Airbus, Boeing, Northrop Grumman, NASA, Jet Propulsion Lab, SpaceX und Orbital ATK präsentierte sich unter den 230 Ausstellern die Wiener Firma TTTech Computertechnik und nützte die Teilnahme zum Netzwerken.

TTTech ist führender Anbieter hochzuverlässiger, zeitgesteuerter Netzwerklösungen und hat in Zusammenarbeit mit der NASA die Entwicklung des Orion On Board Data Network unterstützt, das bei den komplexen Systemarchitekturen  in der bemannten Raumfahrt entscheidend ist. Durch das Internet of Things ergeben sich neue Applikationen im Weltraum und damit Space-Geschäftschancen für den WirtschaftsOskar-Preisträger. TTTech stellte beim NASA Orion Testflug das Nervensystem TTethernet für die gesamte Vernetzung der Avionics an Bord des Orion Multi-Purpose Crew Vehicle (MPCV).  

„Die Weltraumindustrie ist auf der Suche nach branchenübergreifenden Lösungen, um die künftigen technologischen Herausforderungen zu bewältigen. Gefragt sind beispielsweise Cyber Security, Robotics, Antrieb von Raketen bis zu Minisatelliten und der multiple Einsatz von Raketen - diese sollen wie Flugzeuge wiederverwendet werden und damit die Launch-Kosten dramatisch reduzieren“, so Thaler. Auch 3D Printing entwickelt sich zum kosteneffizienten Tool in der Weltraumfahrt. Hochkomplexe Raketenteile werden bereits damit hergestellt. Northrop Grumman testete vergangene Woche den ersten fliegenden 3D Drucker und Airbus startet in Florida die erste 3D-Fertigung zur Massenherstellung von kleinen Satelliten. 

Der Satelliten-Markt boomt

Die Launch-Kosten von Satelliten in Schuhschachtelgröße sind durch private Anbieter auch für Kleinunternehmen erschwinglich und dementsprechend boomt der Markt. Die Auswertung von beispielsweise Bildern und Wetterdaten wird zum großen Geschäft. Thaler: „Die kalifornische Firma Spire des Österreichers Peter Platzer launcht etwa regelmäßig kleine Satelliten zur Auswertung von Wetterdaten.“

Thaler abschließend: „Im sich dynamisch entwickelnden Weltraum-Sektor ergeben sich Chancen für etablierte Aerospace-Unternehmen wie auch innovative Startups aus verschiedensten Sektoren. Die beste Netzwerkplattform sind Konferenzen und Expos. Das Space Business hat das Potential sich zu einem Billionen-Business zu entwickeln und bietet etablierten wie neuen innovativen Unternehmen die Chance, sich mit Innovationen zu profilieren.“ (PWK391/BS)

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