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Landertshammer: Reformkonzepte der Sozialpartner umsetzen

Nationaler Bildungsbericht bestätigt Reformvorschläge der Sozialpartner – begonnene Reformen im Schulbereich weiterführen.

Bestätigt sieht sich der Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) durch den Nationalen Bildungsbericht, welcher letzte Woche veröffentlich wurde: „Der Bildungsbericht bestätigt im Wesentlichen die vorliegenden Probleme, aber auch die Vorschläge, die wir bzw. die Sozialpartner seit Jahren machen.“

Der Ankündigung von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, Maßnahmen im Bildungsbereich nicht ideologisch motiviert, sondern auf Basis von Daten und Fakten umzusetzen, müssen nun Taten folgen. „Der Bildungsbericht liegt vor und liefert für die dringend anstehenden Reformen eine Grundlage, ebenso liegen die erst kürzlich veröffentlichten Handlungsempfehlungen des Rechnungshofes zum Schulbereich auf. Die Sozialpartner haben dahingehend ungezählte Reformkonzepte und Einzelvorschläge unterbreitet. Es liegt alles auf dem Tisch, nur umsetzen muss man es“, so Landertshammer, der damit auch Kritik von Seiten des Vizekanzlers für den WKÖ-Bildungsbereich zurückweist.

Sozialpartner drängen auf Umsetzung der Reformkonzepte

Seit Jahren arbeite die Regierung eng mit den Sozialpartnern zusammen, die unablässig auf Umsetzung von Maßnahmen drängen würden. Nur geschehen sei bisher wenig. Landertshammer: „Wir haben eine Regierung, die regieren soll. Im Schulbereich ist da aber bisher viel zu wenig an Maßnahmen gekommen. Wenn die Regierungsparteien nur wollen, kann man eine Reform durchziehen, die diesen Namen auch verdient“. Begrüßenswert sei, dass der Bereich Bildung einer der Schwerpunkt der zukünftigen Regierungsarbeit sei. Dieser Schwerpunkt müsse von einer Individualisierung des Unterrichts, einem Ausbau der Schulautonomie vor allem im Personalbereich und einer parteipolitikfreien Schulverwaltung mit klarer Kompetenzverteilung sowie abgeschafften Doppelgleisigkeiten getragen sein. „Die Bildungsministerin muss jetzt mutig vorangehen und die im November 2015 begonnene Reform zu einem echten, großen Wurf machen. Eine ideologiebefreite, faktenbasierte Vorgehensweise ist dabei genau in unserem Sinne“, so Landertshammer abschließend. (PWK387/BS)

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