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Langjährige Forderung der Tourismuswirtschaft umgesetzt

Nocker-Schwarzenbacher: Erleichterungen bei familienhafter Mitarbeit bedeuten für Betriebe mehr Rechtssicherheit und weniger Bürokratie

Die gestern im Parlament erzielte Einigung über praktische Verbesserungen bei der „familienhaften Mitarbeit“ in Betrieben wird von der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt. „Die beschlossene Neugestaltung der ‚familienhaften Mitarbeit‘ ist ein erster positiver Schritt und Erfolg für die österreichischen Tourismus- und Gastronomiebetriebe. Damit wurde eine langjährige Forderung unserer Branche in Angriff genommen“, betont Bundessparten-Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme, wenn in Tourismusbetrieben zur Abdeckung kurzfristiger Spitzen Familienmitglieder eingesprungen sind. Die kurzfristige Aushilfe durch Familienangehörige wird nun praxisgerechter geregelt, ohne dass negative Konsequenzen oder Strafen befürchtet werden müssen. So wird der Angehörigenkreis erweitert, sodass künftig nicht nur bei Partnern, Kindern und (bisher eingeschränkt) Eltern von einer „familienhaften Mitarbeit“ und somit keinem Dienstverhältnis ausgegangen wird, sondern auch bei Großeltern und Geschwistern – vorausgesetzt, dass diese bereits eine Pension oder Vergleichbares erhalten, sich in Ausbildung befinden oder selbst einer voll versicherten Tätigkeit nachgehen. Zudem ist festgehalten, dass freie oder verbilligte Mahlzeiten, Aufwandsentschädigungen, geringfügige Zuwendungen und geringfügige Trinkgelder (bis zu rund 30 Euro) kein Entgelt darstellen. "Ein Wermutstropfen ist jedoch, dass die Regelung nicht für die Mitarbeit in Familienbetrieben gilt, die in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben werden. Hier sollte dringend nachgebessert werden", so Nocker-Schwarzenbacher.

„Für die Betriebe bedeutet diese Neuregelung mehr Rechtssicherheit und weniger Bürokratie, kurz: eine klare Verbesserung im betrieblichen Alltag. Gut ist auch, dass die Einigung noch vor dem Start der Sommersaison gilt“, so Spartenobfrau Nocker-Schwarzenbacher abschließend.

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