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JW-Rohrmair-Lewis: „Jetzt heißt es Wirtschaftsstandort in den Fokus rücken!“

Nach Regierungsumbildung und Präsidentschaftswahlkampf fordert JW gemeinsames Anpacken - Beteiligungsfreibetrag als wichtiger Hebel zur Innovationsförderung

Nach dem innenpolitischen Trouble der letzten Wochen gilt es nun, den Blick gemeinsam nach vorne zu richten. „Wir begrüßen das neue Team rund um den neuen Bundeskanzler Christian Kern sowie den gewählten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Nun gilt es aber, vom Getöse in die substanzielle Arbeit zu kommen und den Wirtschaftsstandort Österreich in den Fokus zu rücken“, erklärt Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW). „Angesichts der problematischen Situation am Arbeitsmarkt und einem Wirtschaftswachstum, bei dem wir andere europäische Länder im Moment nur beneiden können, müssen nun alle Kräfte gebündelt und anstehende Reformen gemeinsam angepackt werden“, mahnt der JW-Vorsitzende.

Erste Signale seitens des neuen Bundeskanzler Kern sind für Rohrmair-Lewis positiv. „Im Rahmen des Pioneers Festival sicherte Bundeskanzler Kern unseren österreichischen Jungunternehmern Unterstützung zu. Insbesondere bei Investments hinke Österreich hinterher“ so der Bundesvorsitzende. Dies wäre der optimale Zeitpunkt mit der bisherigen bekannten Blockadepolitik aufzuhören und die rasche Einführung des Beteiligungsfreibetrages voranzutreiben.

Mit Beteiligungsfreibetrag jungen Ideen Schub geben

Österreich strotzt voller kluger Köpfe mit innovativen Geschäftsideen. In den letzten Jahren wurde es jedoch versäumt, dieses große Potential auszuschöpfen und wirtschaftlich umzusetzen. Für die JW ist dabei der Beteiligungsfreibetrag einer der wichtigsten Hebel. „Ein Beteiligungsfreibetrag in Höhe von 100.000 Euro würde den Anreiz für Investitionen in junge Unternehmen auch in deren Expansionsphase erhöhen, dadurch die Wirtschaft ankurbeln und vielen Ideen zu einem notwendigen Schub verhelfen. Gerade durch das aktuell stattfindende Pioneers Festival wird uns das große Potential junger Start-ups vor Augen geführt“, so Rohrmair-Lewis und meint: “Wir müssen alles daran setzen, um Start-ups und jungen Unternehmen am Wirtschaftsstandort Österreich eine Bühne zu geben, auf der sie sich weiterentwickeln und dadurch wichtige Arbeitsplätze schaffen können.“ Weitere Maßnahmen zur Förderung jungen Unternehmertums sind eine wettbewerbsfähige Körperschaftssteuer (KöSt), die Abschaffung der Pflichtveröffentlichung in der Wiener Zeitung sowie die Abschaffung der Notariatsaktspflicht.

„In der Jungen Wirtschaft wird jeder Regierungspartner immer einen verlässlichen Partner finden, wenn es darum geht, die Zukunft der österreichischen Wirtschaft – die heimischen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer – nach Kräften zu unterstützen“ so Rohrmair-Lewis abschließend. (PWK379/ES)

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