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Start der E-Medikation: Großer Nutzen für Patienten und Wirtschaft

Wirtschaftskammer begrüßt Start des ELGA-Herzstücks als wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Gesundheit

Heute, 25.5.2016, ist es so weit: Die E-Medikation nimmt in Deutschlandsberg in der Steiermark den Probebetrieb auf. Von Ärzten verordnete Medikamente und nicht rezeptpflichtige Arzneimittel werden in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert. Der wichtigste Nutzen für Patienten: Gefährliche Wechselwirkungen können dadurch rasch erkannt und vermieden werden. Außerdem werden unnötige Doppelverschreibungen und Komplikationen verhindert. Das Pilotprojekt läuft bis Ende September, eine schrittweise Ausdehnung auf ganz Österreich ist per Anfang Oktober geplant. 

Gerade Patienten mit Mehrfacherkrankungen können den Überblick über regelmäßig einzunehmende Medikamente leicht verlieren. Beim ersten Pilotprojekt im Jahr 2011 wurden insgesamt 16.570 Warnungen aufgezeigt. Davon entfielen 110 auf schwerwiegende Wechselwirkungen, die potentiell sogar zum Tod der Patienten führen könnten.

Unkomplizierter Überblick bei Mehrfachmedikation

„Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt den Start des Pilotprojekts zur E-Medikation. Die Vorteile dieses Herzstücks der Elektronischen Gesundheitsakte liegen auf der Hand: Arzt und Apotheker, aber auch der Patient, gewinnen dadurch einen Gesamtüberblick über alle verordneten bzw. in der Apotheke gekauften Medikamente, gefährliche Wechselwirkungen werden vermieden“, so Martin Gleitsmann, Leiter der WKÖ-Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit. Der rasche Ausbau von ELGA samt E-Medikation ist aus Sicht der Wirtschaft ganz zentral. „Wenn ELGA und E-Medikation einmal flächendeckend in ganz Österreich etabliert sind, bringt das langfristig Vermeidung von Krankheit - und damit eine Win-Win-Situation für die gesamte Bevölkerung, die Volkswirtschaft und unsere Betriebe“, so Gleitsmann. (PWK377/PM)

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