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Wirtschaftskammern setzen auch künftig Aktivitäten zur Bekämpfung illegaler Gewerbstätigkeit

Generalsekretär-Stv. Höllinger stellt klar: Kammern folgen Empfehlungen der Datenschutzbehörde - Wahrung des fairen Wettbewerbs ist Aufgabe der Organisation

Zu den heutigen Medienberichten in Bezug auf Pfuschbekämpfung durch die Wirtschaftskammerorganisation stellt Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der WKÖ, klar: „Die Wirtschaftskammern werden den Empfehlungen der Datenschutzbehörde zum Datenschutz Folge leisten. Das heißt aber nicht, dass unsere Organisation gänzlich Aktivitäten zur Bekämpfung illegaler Gewerbstätigkeit einstellt. Wir werden uns nach wie vor, dem Wirtschaftskammergesetz folgend, für fairen Wettbewerb in der heimischen Wirtschaft einsetzen.“

Den Wirtschaftskammern obliegt es laut Wirtschaftskammergesetz (WKG), die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Dazu zähle unstrittig auch das Interesse daran, dass Konkurrenten und Mitbewerber am Markt die jeweils geltenden Spielregeln einhalten, da es andernfalls zu Wettbewerbsverzerrungen käme, betont Höllinger. Diesen Auftrag, der unabhängig von Datenaufbewahrung zu sehen sei, hätten die Landeskammern im Sinne ihrer Mitglieder zu wahren.

Die Wirtschaftskammern würden also künftig selbst keine Datenerhebungen in Zusammenhang mit dem Verdacht auf unbefugte Gewerbsausübung vornehmen. „Umso mehr sehen wir den Staat gefordert, denn wie sich gezeigt hat, werden die Behörden oftmals nur dann bei Pfuschverdacht aktiv, wenn sie mit konkreten Hinweisen konfrontiert wurden“, so Höllinger. Die Option, dass die Wirtschaftskammern in Verdachtsfällen  Privatdetektive beauftragen, bleibe bestehen. (PWK374/PM)

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