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Leitl und Scheichelbauer-Schuster: Handwerkerbonus im Interesse von Konsumenten und Betrieben

Jetzt Startschuss für umfassende Investitionsoffensive 2016 setzen

„Wir kämpfen am Standort Österreich mit einem schwindenden Investitionsverhalten, das die Unternehmen und damit die gesamte Wirtschaft schwächt. Mit dem Handwerkerbonus wird nun – wenn auch im Kleinen – eine Maßnahme umgesetzt, die hilft, dass Investitionen ausgelöst werden, die direkt die Beschäftigungslage in den Klein- und Mittelbetrieben stärkt“, betonten heute, Donnerstag, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, und die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, im Zuge der Beschlussfassung des Handwerkerbonus im Nationalrat. Dass nach zähen und langwierigen Verhandlungen aber eine sogenannte „Konjunkturklausel“ mitbeschlossen wurde, werten beide Wirtschaftsvertreter als „bitteren Wermutstropfen“. 

Die Wirtschaft sagt Ja zu Maßnahmen, die helfen Aufträge zu lukrieren

Denn die Neuauflage des Handwerkerbonus ist an eine Konjunkturauswertung gekoppelt: Die ersten drei Quartale des Jahres 2016 werden mit der Vorjahresperiode 2015 verglichen. Erreicht das Wachstum 1,5 Prozent oder mehr, wird es den Handwerkerbonus für 2017 nicht mehr geben. „Die Wirtschaft sagt Ja zu einer Maßnahme, die Klein- und Mittelbetrieben hilft, Aufträge zu lukrieren. 

Ja zu einer Maßnahme, die den heimischen Haushalten wieder etwas ins Börserl zurückbringt. Die Konjunkturklausel führt aber zu einer massiven Unsicherheit  beim Planungs- und  Investitionsverhalten der privaten Haushalte und ist nicht im Sinne dieser Maßnahme“, so Leitl und Scheichelbauer-Schuster unisono. Umso mehr ist zu begrüßen, dass der Handwerkerbonus für 2016 gesichert ist. Der Startschuss ist für 1.7.2016 vorgesehen, wobei Arbeiten bereits nach dem 31.5.2016 begonnen werden können. 

Handwerkerbonus ist ein effektiver Impuls gegen Schwarzarbeit

In vollem Umfang werde der Handwerkerbonus in Höhe von 40 Millionen Euro für die Jahre 2016 und 2017 ein Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro auslösen. „Die bisherigen Effekte des Handwerkerbonus sind  gut dokumentiert und haben gezeigt, dass  der Handwerkerbonus ein effektiver Impuls gegen Schwarzarbeit ist und eindeutig positive Effekte auf die Beschäftigung in den Betrieben hat“ unterstrich Scheichelbauer-Schuster. 

Die Umsetzung des Handwerkerbonus sollte jedenfalls der Startschuss sein für eine weiterführende Investitionsoffensive am heimischen Wirtschaftsstandort. Dass es nun in einem weiteren Schritt darum gehe, den Wirtschaftsstandort Österreich umfassend zu stärken, sei eine logische Konsequenz. Die Ankündigung des neuen SPÖ-Vorsitzenden, offen für neue Ideen zu sein und die Unternehmen zu stärken, sei als wichtiges Signal zu werten, den Unternehmen manchen Rucksack abzunehmen und wieder in die Zukunft zu investieren. „Reale Politikvorschläge in Sachen Investitionen sind klar: Ein Beteiligungsfreibetrag von 100.000 Euro für private Investoren, die sich an Neugründungen oder KMU beteiligen, und die Einführung einer vorzeitigen Abschreibung“, betont Leitl abschließend. (PWK359/us)

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