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Verkehrswirtschaft lädt neuen Minister Leichtfried zum Dialog

Klacska zu Maut: Minister nicht gut beraten, gleich zu Beginn Äpfel mit Birnen zu vergleichen

Die Verkehrswirtschaft wünscht dem neuen Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Jörg Leichtfried, zum Amtsantritt alles Gute und viel Erfolg. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und laden Minister Leichtfried ein, den Weg des Dialoges mit der Wirtschaft, den seine Vorgänger eingeschlagen haben, weiter zu gehen“, so Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr.

 

Denn schließlich stünden einige wichtige Themen in der Verkehrswirtschaft an, betont Klacska und verweist auf die Diskussion um die flächendeckende Maut. „Minister Leichtfried ist nicht gut beraten, hier einen voreiligen Vergleich von Österreich mit Deutschland zu ziehen. Denn unser Nachbarland hat ganz andere Rahmenbedingungen im Straßen- und Mautwesen. Leichtfried sollte nicht gleich mit einem Äpfel-Birnen-Vergleich in sein neues Amt starten“, unterstreicht der Branchensprecher.

 

Die Verantwortlichkeiten beziehungsweise Aufteilungen in Deutschland sind nicht mit Österreich vergleichbar: Zum gesamten deutschen Straßennetz im Umfang von rund 620.000 Kilometern gehören fast 13.000 Kilometer Autobahn und 41.000 Kilometer Bundesstraßen, dazu kommen 87.000 Kilometer Landesstraßen, 91.000 Kilometer Kreis- und rund 395.000 Kilometer Gemeindestraßen. Selbst wenn in Deutschland nun alle Bundesstraßen bemautet werden, wären noch rund 570.000 km  - das sind mehr als  90% - der Straßen also nicht bemautet.

 

Auch die Höhe der Maut ist anders bemessen: In Österreich  zahlen Lkw und Busse über 3,5 t Maut, in Deutschland nur Lkw,  und zwar auch erst ab 7,5 t. Busse werden nicht bemautet. Insgesamt sind die Mauttarife in Deutschland deutlich billiger als bei uns.

 

Klacska: „Unsere rund 36.000 Mitglieder sind eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft und brauchen eine Politik, die sie in ihrer Arbeit unterstützt und ihnen Wege frei macht. Und hier gibt es viel zu tun! Als Interessenvertretung der Verkehrswirtschaft stehen wir jederzeit bereit, gemeinsam mit Minister Leichtfried die Fakten zu analysieren und konstruktive Lösungen zu erarbeiten. In diesem Sinne hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit!“ (PWK355/PM) 

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