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Leitl: Duale Bildung ist Schlüssel gegen Jugendarbeitslosigkeit

Westbalkan-Konferenz in der WKÖ zur Unterstützung bei der Implementierung der Dualen Berufsbildung in den Ländern der Region

Anlässlich der internationalen Konferenz „Western Balkans Alliance for Work-Based Learning“ im Haus der Wirtschaft in Wien mit Bildungsexperten aus Österreich und den Westbalkanländern betone Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in seiner Keynote-Rede, dass „der Dualen Berufsbildung eine zentrale Rolle in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sowie zur Sicherung von Fachkräften“ zukomme. Es zeige sich, dass jene Länder in Europa mit einem Dualen Berufsbildungssystem die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsraten vorweisen.

Leitl: „Österreichs Duale Berufsbildung wurde bei den Berufseuropameisterschaften 2014 mit dem Europameistertitel ausgezeichnet und auch bei den letztjährigen Berufsweltmeisterschaften war das österreichische Team das Beste aus Europa. Es ist uns somit ein Anliegen, andere Länder dabei zu unterstützen, dieses erfolgreiche und zukunftsträchtige Ausbildungssystem zu implementieren.“ Die Wirtschaftskammer habe diesbezüglich bereits im Rahmen der Internationalisierungsoffensive „go-international“ ein Pilotprojekt in der Slowakei gestartet.

Regionalen Dialog unterstützen und Netzwerke in den Westbalkanländern schaffen

Ziele der Konferenz in Wien sind, den regionalen Dialog zu unterstützen und Netzwerke für eine verbesserte berufliche Bildung in den Westbalkanländern zu schaffen sowie eine systemische Einbindung des Privatsektors in die Berufsbildung am Westbalkan unterstützen. Leitl: „Berufsbildung ist eine Investition in die Zukunft, in die Region, die Gesellschaft und trägt zu Frieden und Sicherheit bei.“ Gerade in den Ländern der Balkan-Region, die alle mit Jugendarbeitslosigkeitsraten von weit über 20 Prozent bis zum Teil sogar über 40 Prozent zu kämpfen haben, sei eine gute Berufsbildung von immenser Bedeutung für die Zukunft der Jugendlichen selbst, als auch für die Region und deren Unternehmen.

Die berufliche Ausbildung, aber auch die berufliche Weiterbildung, entwickle sich immer stärker zu einem Schlüsselfaktor für wirtschaftliche Entwicklung, für Wettbewerbsfähigkeit und Exportstärke von Unternehmen. „Eine Herausforderung liegt auch darin, Unternehmen für eine Duale Berufsbildung zu gewinnen, da eine diesbezügliche Tradition in diesen Ländern, wie sie bei uns in Österreich traditionell vorhanden ist, fehlt. Auch diesbezüglich bieten wir unsere Erfahrung und Unterstützung an“, so Leitl.

 

Die Konferenz findet in Kooperation der Bundesministerien für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), für Bildung und Frauen (BMBF) und für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) sowie der Austrian Development Agency (ADA), Kulturkontakt Austria (KKA) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) statt. (PWK354/BS)

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