th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ zu Studienförderung neu: Schritt zu mehr sozialer Durchlässigkeit

Nun soll ein weiterer gesetzt werden, um das Stipendium für Studienabschlüsse auch für Selbständige attraktiv zu machen

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die heute, Dienstag, im Ministerrat beschlossene Novelle zum Studienförderungsgesetz als Schritt in Richtung soziale Durchlässigkeit im Hochschulsektor und zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Damit werde jedenfalls der finanzielle Spielraum Studierender verbessert. Auch die neu gestartete Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung unterstreicht, dass das Wissenschaftsministerium das Thema Durchlässigkeit verstärkt auf der Agenda hat. „Aus Sicht der Wirtschaft ist es besonders wichtig, dass im Rahmen der Durchlässigkeits-Diskussion der Fokus vor allem auch auf Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung gelegt wird. Es soll einerseits der Zugang für beruflich Qualifizierte in den Hochschulsektor geöffnet werden. Andererseits sollen vorab erworbene Kenntnisse – auch aus der Berufsbildung und –tätigkeit – angerechnet werden“, bestärkt der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung in der WKÖ, Michael Landertshammer, die Strategie des BMWFW. 

Chance auf Aus- und Weiterbildung muss für alle gelten

In weiterer Folge muss nun auch eine Änderung in den Richtlinien für die Vergabe von Studienabschluss-Stipendien vorgenommen werden. Ziel des Studienabschluss-Stipendiums ist, dass sich die Studierenden verstärkt ihrem Studium widmen und ihre Berufstätigkeit in dieser Phase reduzieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, muss laut der aktuellen Richtlinie unter anderem jede Berufstätigkeit aufgegeben werden. „Vor allem Ein-Personen-Unternehmen werden durch die derzeitige Ausgestaltung der Richtlinie dazu gezwungen, für den Erwerb der Förderung ihre unternehmerische Tätigkeit – zumindest temporär – aufzugeben. Um Risiken wie den Verlust des Kundenstocks zu vermeiden, tendieren Unternehmer daher dazu, die Förderung nicht zu beantragen“, so Landertshammer. Deshalb setzt sich die WKÖ dafür ein, dass die Richtlinie für die Vergabe von Studienabschluss-Stipendien geändert wird, um auch de facto Unternehmern die finanzielle Unterstützung zu ermöglichen, „denn die Chance auf Aus- und Weiterbildung muss durchgängig für alle gelten“, betont der WKÖ-Bildungsexperte abschließend. (PWK341/us)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

USA: Take off im Drohnenbusiness

Drohnen werden in den USA zum Milliardengeschäft – Amazon vertraut auf Drohnen-Knowhow aus Graz mehr

  • Archiv 2016

Transporteure fordern rasches Handeln zur Pfusch-Bekämpfung

FV-Obmann Danninger: Verkehrsministerium ist für Gesetzesänderungen gefordert – zahnlose Gesetze schädigen Österreichs Frächter mehr

  • Archiv 2016

Das ist das „Eis des Jahres 2016“: Lassen Sie es sich gut schmecken!

Offizieller Startschuss zur Eis-Saison 2016 - Silvio Molin Pradel präsentiert die Eiswochen 2016, Übergabe der traditionellen Spende der Eismacher an die St. Anna Kinderkrebsforschung mehr