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Leitl: Guter Start ins Exportjahr 2016 – Handelsbilanzdefizit geht zurück

Zwei Prozent Exportplus in den ersten zwei Monaten  – überdurchschnittliche Zuwächse nach Amerika, einige wichtige europäische Partnerländer aber auch wieder nach China.

„Einer der erfreulichen Aspekte der heute von der Statistik Austria veröffentlichten Außenhandelszahlen für die ersten beiden Monate des laufenden Jahres ist, dass das österreichische Handelsbilanzdefizit weiter abnimmt“, analysiert Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Exporte stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um zwei Prozent auf 20,41 Mrd. Euro, die Importe legten indes um 1,2 Prozent auf 21,54 Mrd. Euro zu. Das Handelsbilanzdefizit verringerte sich somit von 1,29 Mrd. Euro (Jänner bis Februar 2015) auf 1,13 Mrd. Euro. 

Ausfuhr-Plus bei Übersee-Exporten

Neben dem sinkenden Handelsbilanzdefizit zeigt sich der WKÖ-Präsident auch erfreut über gute Ausfuhrentwicklungen in wichtige Überseemärke als auch in bedeutende europäische Partnerländer. So haben sich in den ersten zwei Monaten etwa die Exporte nach China mit +8,3% wieder erfangen, nachdem sie im Gesamtjahr 2015 um -2,2% zurückgegangen waren. Überdurchschnittlich legten die österreichischen Überseeausfuhren etwa auch nach Amerika oder Indien zu. Die heimischen Ausfuhren zu Österreichs wichtigstem Außenhandelspartner Deutschland setzen ihren Aufwärtstrend aus dem Vorjahr konstant mit +3,9% fort (Gesamtjahr 2015: +3,6%). Ebenso zeigt die Entwicklung zu den wichtigen mittel- und osteuropäischen Nachbarstaaten konsequent nach oben: Ungarn (+4,4%), Slowakei (+7,2%), Tschechische Republik (+3,9%) oder Polen (+5,5%).

Einziger Wermutstropfen bleibt die Entwicklung der Außenhandelsbeziehungen mit den GUS-Staaten, wohin sowohl die Exporte (-24,2%) als auch die Importe (-10,9%) - bedingt durch die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen mit Russland - weiter stark zurückgingen. (PWK339/BS)

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