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Klare Absage der Wirtschaft an 35-Stunden-Woche: Jobpotenzial ist keine Frage der Verteilung

WKÖ-Präsident Leitl: Pauschale Umverteilung von Arbeitszeiten funktioniert nicht

„Auch wenn SPÖ-interne Turbulenzen den Sozialminister dazu verleiten mögen, mit populistischen Forderungen vorzupreschen: Ideen wie eine Arbeitszeitverkürzung für alle sind Schnee von gestern und haben sich zudem niemals sinnvoll umsetzen lassen. Denn Arbeit kann man nicht portionieren wie einen Kuchen. Pauschale Umverteilung von Arbeitszeiten funktioniert ganz einfach nicht“, erteilt WKÖ-Präsident Christoph Leitl den heutigen Vorschlägen von Bundesminister Alois Stöger eine klare Absage: „Wer eine Arbeitszeitverkürzung will, riskiert, dass aus dem Tag der Arbeit ein Tag der Arbeitslosigkeit wird.“  

Brauchen flexiblere Arbeitszeiten statt Arbeitszeitverkürzung

„Wer glaubt, dass eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich die Arbeitslosigkeit merklich senkt, der liegt falsch. Wie am Beispiel Frankreich deutlich ersichtlich, wurden dort durch diese Maßnahme die Arbeitskosten verteuert – mit der Folge, dass die erhofften Beschäftigungszuwächse ausblieben und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schaden nahm. Aus gutem Grund sind die Franzosen wieder zurückgerudert“, hält Leitl fest: „Frankreich verabschiedet sich gerade von einer verfehlten Politik, Stöger würde offenbar diesen Irrweg gerne in Österreich einschlagen. Wir brauchen flexiblere Arbeitszeiten, keine Arbeitszeitverkürzung.“  

Angesichts der dramatischen Arbeitsmarktentwicklung könne es nur ein Motto geben: „Gut und sozial ist, was Jobs schafft. Und es ist die gewerbliche Wirtschaft, die für Beschäftigung sorgt. Daher muss die Beseitigung von Hürden für die Betriebe wie etwa die hohen Lohnnebenkosten oder restriktive Arbeitszeitvorgaben Priorität haben. Wir brauchen flexible Rahmenbedingungen, die den Anforderungen der Gegenwart entsprechen und unsere Unternehmen fit machen für die Zukunft. Überholte und immer noch unbrauchbare Ideen bringen uns nicht weiter“, betont der WKÖ-Präsident. (PWK328/PM)

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