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Erfolgsgeheimnis Mediation im Wirtschaftswandel

11-Jahresfeier der Experts Group Wirtschaftsmediation des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der WKÖ

Am 27. April feierte die Experts Group Wirtschaftsmediation (EGWIME) des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich ihr elfjähriges Bestehen. UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl eröffnete die Veranstaltung: „Bei Mediation geht es um Einsicht - nicht um Rechthaberei. Es gibt keine Verlierer. Beide Parteien können im konstruktiven Gespräch nur gewinnen.“ Im Rahmen der Veranstaltung wurden Zankäpfel zu wertvollen Produkten umgewandelt und die Erfahrungen mit mediativen Methoden in Zeiten der Veränderung diskutiert. Ob Immobilien- oder Bauprojekte, Organisationsentwicklung & Mergers, betriebliches Gesundheitsmanagement, Betriebsnachfolge und –übergabe, Banken und Finanzen, mediative Führung oder Online-Mediation: die Themeninseln zu Schwerpunkten und speziellen Einsatzbereichen mediativer Maßnahmen boten Raum für anregende Diskussionen. 

Nachfrage nach Mediation steigt 

Wirtschaftsmediation wird nicht nur in heißen Konflikten eingesetzt, vor allem begleitende oder präventive Maßnahmen machen den Wandel und Veränderungsvorhaben leichter. Das belegen Testimonials aus Politik und Wirtschaft eindrucksvoll. „Das Bewusstsein für Mediation und andere alternative Streitbeilegungsverfahren steigt in Österreichs Unternehmen stetig“, meinte Michael Hamberger, Bundessprecher der Experts Group Wirtschaftsmediation, und führte aus: „Wir sehen auch international eine rasante Entwicklung und arbeiten als Experts Group eng mit anderen österreichischen und internationalen Institutionen zusammen, um Unternehmen in Zeiten des Wandels optimal zu unterstützen.“ 

Neue Wiener Moderationsregeln gültig

Die Urfassung der Wiener Regeln (Schieds- und Schlichtordnung) blieben seit 1975 unverändert. Durch die steigende Bedeutung von ADR (amicable dispute resolution)-Verfahren widmete sich eine Arbeitsgruppe des Vienna International Arbitral Centre (VIAC) unter der Leitung von Anne-Karin Grill (Partnerin der Kanzlei Schönherr) und Ulrike Frauenberger-Pfeiler (Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien) der Schlichtungsordnung. „Die neuen Regeln zu Mediation und Schlichtung sind seit 1. Jänner 2016 gültig. Ziel war es, diese neuen Moderationsregeln mittels Best Practice-Beispielen an internationale Standards anzupassen“, so Grill. „Für Hybrid-Verfahren und für internationale Mediationsfälle sind zusätzlich alternative Rahmenbedingungen nötig, an denen wir gemeinsam mit der Experts Group Wirtschaftsmediation im Vienna International Arbitral Center der Wirtschaftskammer Österreich arbeiten“, ergänzte Frauenberger-Pfeiler im Rahmen Ihres Vortrages. 

Launch des Praxishandbuchs  

Gemeinsam mit Alice Fremuth-Wolf, Stellvertreterin des VIAC Generalsekretärs, erfolgte der offizielle Launch des Handbuchs zur Wiener Mediationsordnung: „Wir freuen uns, dass das Praxishandbuch heute offiziell erschienen ist. Hier wurde ein gelungener Leitfaden und ein Nachschlagewerk geschaffen, dass sich für all jene, die ein Verfahren nach der Wiener Mediationsordnung führen wollen, eignet“, verkündete UBIT-Obmann Alfred Harl und sagte stolz: „Wir danken dem VIAC und den UBIT Wirtschaftsmediatoren!“.  

Keynotes, Diskussionen & Testimonials 

Neben Themeninseln zu Schwerpunktthemen fanden auch diverse Keynotes und Diskussionen statt. Testimonials teilten zusätzlich ihre „best-practise“ Erfahrungen und lieferten Hintergrundinformationen zu Mediation. "Die aktuelle Generation ist aufgefordert, vermittelnd zwischen den alten Systemen und neuen Entwicklungen tätig zu sein und dabei die menschlichen Faktoren nicht zu vergessen!", appellierte Petra Gregorits, Marktforscherin & Unternehmensberaterin und Mitglied des Präsidiums des SK Rapid Wien. Weitere Inputs lieferten unter anderem auch Reinhold Lexer, Fachverbandsobmann-Stv. des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder sowie Leopold Plasch, Bezirksvorsteher der Wieden und viele mehr. (PWK326/JR)

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