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150 neue Spritspartrainer sind für das Energieeffizienzgesetz bestens gerüstet

FV Fahrschulen: Fahrlehrer vermitteln richtige Fahrstile und informieren über Techniktrends

Damit Spritspartrainings für Pkw- und Lkw-Lenker als Energieeffizienzmaßnahme gelten, müssen praktische Fahrten zur Perfektionierung des Fahrstils der Fahrer durchgeführt werden. In diesem Frühjahr haben sich bereits 150 Fahrlehrer in ganz Österreich zu Spritspartrainern nach den neuen Anforderungen des Energieeffizienzgesetzes (EEffG) aus- bzw weiterbilden lassen.  

Bis zu 10 Prozent weniger Benzin- bzw Dieselverbrauch 

Alternative Antriebstechnologien und alternative Treibstoffe wie sie bei Elektroautos, Hybridfahrzeugen oder Erdgasfahrzeugen zum Einsatz kommen, stellen die wichtigsten Neuerungen bei der Ausbildung dar, so Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs in der WKÖ. „Im Benzin- oder Dieselsegment können jedoch weiterhin die größeren Energieeinspar-Potentiale lukriert werden. Diese Fahrzeuge stellen auch noch in den nächsten Jahren den größten Anteil an der Gesamtflotte. Durch das praktische Training auf ausgewählten Routen und öffentlichen Straßen ergänzend zur Theorieausbildung können die Lenker in der Folge bis zu 10 Prozent Benzin und Diesel einsparen.“  

Angeboten werden Lenker-Einzeltrainings in Form von Spritsparstunden und ganztägige Gruppentrainings, die von Berufslenkern und Privatpersonen besucht werden können. Dienstleistungserbringer der Schulung sind die Fahrschulen mit zertifizierten Fahrlehrern. 

Ein Eco-Training und die damit verbundene Energieeinsparung bewirkt eine Nachhaltigkeit von drei Jahren.  

Spezielle Trainer und und aktuelle Handbücher

Spezialisten der Fahrschulen, die sogenannten Mastertrainer, die im Inland und Ausland bereits 1500 Trainer seit mehr als 10 Jahren geschult haben, aktualisierten sowohl die Trainingshandbücher für die Lenker als auch die Trainerausbildung in Abstimmung mit Experten von „klimaaktiv mobil“, der Klimaschutzinitiative des Umweltministeriums. Neue Ausbildungszertifikate für Trainer gelten wiederum fünf Jahre. Bei den Zertifizierungsseminaren im Frühjahr 2016 unter Leitung der Mastertrainer Josef Wintersteller und Herbert Stipek erreichte die Qualifizierungsoffensive der Fahrschulen eine erfreuliche Anzahl von Spritspartrainern. Inhalte zum Energieeffizienzgesetz wurden zudem auch beim heurigen Fahrlehrertag und Bundesfahrprüfertags mit 500 Teilnehmern vorgetragen. 

Die Tipps der Spritspartrainer bringen Vorteile für die Umwelt und verbessern gleichzeitig die Verkehrssicherheit. Beispielsweise ist das Gaspedal bei Elektrofahrzeugen anders zu betätigen: „Die Beschleunigung von Elektrofahrzeugen sollte möglichst ohne Vollgasstellung des Fahrpedals erfolgen. Hingegen sollte bei konventionellen Antrieben die Zielgeschwindigkeit zügig erreicht werden“, so Wiedermann. 

Handelbare Energieeinsparungen bei Pkw, Lkw und Bus  

„Energieeinsparungen von Pkw, Lkw oder Buslenkern besitzen einen Marktwert und sind handelbar, wenn die Schulungen von Trainern mit einem gültigen „klimaaktiv mobil“-Zertifikat durchgeführt werden. Synergien können bei der Berufskraftfahrer-Weiterbildung C95/D95 genutzt werden, wo durch Einbau des praktischen Fahrens in die Modulare Schulung bzw. durch die Übertragung der Energieeffizienzmaßnahme des Lenkers ein Finanzierungsbeitrag eines Energielieferanten lukriert werden kann, die die Ausbildung für Lenker ähnlich einem Förderungsbeitrag finanziell attraktiver macht“, ergänzt Dr. Stefan Ebner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs. 

Die Spritsparstunde beträgt für Pkw-Lenker eine Unterrichtseinheit und für Lenker schwerer Lkw eine Doppelstunde. Nach einem ganztägigen Gruppentraining werden beim Pkw 10 Prozent und beim Lkw 6,5 Prozent als Einsparungseffekte anerkannt. Der Pkw-Spritsparstunde liegt mit 5 Prozent ein  niedrigerer Wert zugrunde. 

„Modern driving“ ist ein Kriterium bei der Ausbildung für die Führerschein-Ersterteilung. Bei der abschließenden Perfektionsfahrt im Rahmen der österreichischen Mehrphasenausbildung absolvierten seit 2008 mehr als 750.000 Fahrschüler Unterweisungen zum treibstoffschonenden Fahren. (PWK314/PM)

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