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FiW-Schultz: „Frühkindliche Bildung in Österreich stärker forcieren“

Gemeinsames Symposium „Elementarpädagogik der Zukunft“ von Frau in der Wirtschaft und BMFJF: Betreuung für die Kleinsten ausbauen und verbessern

„Wir brauchen nicht nur dringend mehr Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder in Österreich, sondern müssen auch einen stärkeren Fokus auf die Qualität der Betreuung und die frühkindliche Förderung legen“, betonte Martha Schultz, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), in ihrem Eröffnungsstatement am Symposium „Elementarpädagogik der Zukunft“, in Anwesenheit von Bundesministerin Sophie Karmasin, heute Mittwoch, in der Sky Lounge der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die von der Unternehmerinnenvertretung FiW gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familien und Jugend organisierte Veranstaltung solle, so Schultz, ein Anstoß dafür sein, dass Elementarpädagogik in Österreich zukünftig gemeinsam moderner und damit leistungsfähiger und unternehmerfreundlicher gestaltet werde. Qualitätsmerkmale in der Elementarpädagogik reichen von einem guten Betreuungsschlüssel und angemessenen Räumlichkeiten über Sprachförderung und Bildungsschwerpunkte bis hin zur Ernährung und der Qualifikation oder Zusammensetzung des Personals. 

Jeder in frühkindliche Förderung investierte Euro bringt 8-fachen Nutzen 

Schultz: „Es gibt international einen breiten Konsens darüber, dass frühkindliche Förderung enorm wichtig ist und neben gesellschaftspolitischen auch positive ökonomische Effekte auslöst. Das ist mittlerweile vielfach empirisch belegt: So kommt etwa eine Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) zum Schluss, dass jeder Euro, der in qualitativ hochwertige frühkindliche Betreuung und Förderung investiert wird, mindestens den achtfachen Nutzen bringt.“ Die Diskussion um die frühkindliche Bildung und Förderung sei in Österreich noch nicht richtig angekommen, so Schultz. Das müsse sich – angesichts eines derart entscheidenden Zukunftsthemas – ändern.   

Ausbau von qualitativ hochwertigen Betreuungsplätzen hat oberste Priorität 

Ebenso unterstrich die Sprecherin der heimischen Unternehmerinnen die Notwendigkeit des Ausbaus der Kinderbetreuungsplätze für die Jüngsten: „In Österreich fehlen nach wie vor 17.000 Plätze für unter 3-Jährige. Hier muss nun rasch gehandelt werden. Immerhin hätten wir gemäß Barcelona-Zielen der EU bereits 2010 eine Kinderbetreuungsquote von 33 Prozent erreicht haben sollen, liegen aber erst bei rund 26 Prozent.“  Dabei liege auf der Hand, dass Mütter – denn zumeist sind in Österreich nach wie vor Frauen diejenigen, die Beruf und Familie unter einen Hut bringen müssen – nur dann einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können, wenn sie ihre Kinder gut betreut wissen. „Ein rascher und flächendeckender Ausbau von qualitativ hochwertigen, flexiblen und leistbaren Kinderbetreuungsplätzen für die Kleinsten hat also aus unserer Sicht oberste Priorität“, so Schultz abschließend. (PWK311/ES)

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