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Hochhauser: Kinderbetreuungsgeldreform ist weiterer Schritt für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Noch Verbesserungen bei Arbeitszeitflexibilität und Kinderbetreuung nötig – Wahlfreiheit mit Papamonat auf freiwilliger Basis und ohne Kündigungsschutz gewahrt

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist den österreichischen Betrieben sehr wichtig. Aber nur wenn es klare und verständliche Regeln gibt, können Eltern ihren Betreuungspflichten nachkommen, ohne dass der betriebliche Ablauf darunter leidet.

Wir begrüßen daher die angestrebten Ziele des Kinderbetreuungsgeldkontos nach Vereinfachung, mehr Transparenz und mehr Flexibilität“, betont die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser.  

Für die Wirtschaftskammer steht Wahlfreiheit an erster Stelle. „Das Kinderbetreuungsgeldkonto ist ein erster Schritt. Weitere Schritte wie die Flexibilisierung der Arbeitszeit - insbesondere bei Durchrechnung, Gleitzeit und Arbeiten am Samstag - oder der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder unter 3 Jahren müssen folgen.“ 

Da die Betriebe in den letzten Jahren durch immer mehr Bürokratie und Regulierungen belastet wurden, stehen Entlastung und Entbürokratisierung für die Wirtschaftskammer an erster Stelle. „Es ist zu begrüßen, dass mit der Familienzeit  - Stichwort ‚Papamonat‘ - kein Rechtsanspruch und Kündigungsschutz verbunden ist und somit eine zusätzliche Belastung für Betriebe verhindert werden konnte. Zudem zeigt die Praxis, dass freiwillige Modelle am besten funktionieren, wie das z.B. mit Altersteilzeit, Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit bereits der Fall ist“, unterstreicht Hochhauser abschließend. (PWK302/SR)

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