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Nachhaltigkeitspreise 2015 des Forums mineralische Rohstoffe gehen an Unternehmen aus Niederösterreich und der Steiermark

Rohstoffe gewinnende Unternehmen leben und arbeiten nachhaltig

Die Nachhaltigkeitspreise 2015 des Forums mineralische Rohstoffe gehen an die Unternehmen Hengl Mineral, Wopfinger Transportbeton aus Niederösterreich und das steirische Unternehmen Saint-Gobain Rigips Austria. Im Rahmen einer feierlichen Gala wurden diese vergangene Woche im Kunsthistorischen Museum in Wien zum dritten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden die Preisträger für besonders nachhaltige Projekte in den Kategorien Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Zum besten Projekt in der Kategorie Wirtschaft wurde das Unternehmen der Hengl Mineral GmbH in Limberg für das Projekt „Hochwasserschutz im Steinbruch Limberg“ gewählt. Die Kategorie Umwelt, die gemeinsam mit BirdLife Österreich verliehen wird, konnte Wopfinger Transportbeton für ein umfangreiches Schutzprojekt für den Triel für sich entscheiden. Der Preis für besondere Leistungen im Bereich Soziales ging an Saint-Gobain Rigips Austria für das Projekt „Safety first“.  

Preisträger in der Kategorie Wirtschaft

„Hochwasserschutz im Steinbruch Limberg“ der Hengl Mineral GmbH

Aufgrund wiederkehrender erheblicher Überschwemmungen in der Region entwickelten die Hengl Mineral GmbH gemeinsam der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida die Idee, an einer topografisch günstigen Engstelle im Betriebsareal einen Damm zu errichten und den Steinbruch als Retentionsbecken zu nutzen. Gemeinsam mit allen Beteiligten (Planungsbüro, Hochwasserschutzabteilung des Landes NÖ, Marktgemeinde Sitzendorf, Stift Altenburg, Stadtgemeinde Maissau und Firma Hengl) wurde ein Projekt entwickelt, das nunmehr nach Fertigstellung einen hundertjährigen Hochwasserschutz gewährleistet. Dieser Hochwasserschutz erhöht die Lebensqualität, verringert aber auch die Angst der Anrainer. Weiters entsteht ein neuer Freizeitbereich am Grundteich mit Grill- und Lagerfeuerplätzen sowie Bademöglichkeiten. In Planung befindet sich nicht nur ein Wanderweg sondern auch ein sog. „Skywalk“.  

Preisträger in der Kategorie Soziales

Projekt „Safety First“ der Firma Saint-Gobain Rigips Austria GesmbH

Die Achtung der Gesundheit und der Arbeitssicherheit für alle Mitarbeiter hat bei Saint-Gobain Rigips Austria höchste Priorität. Entsprechend viel Aufmerksamkeit investiert das Unternehmen in Ursachenforschung, Prävention und Fortbildung in Sachen Ergonomie und Unfallverhütung. Saint-Gobain Rigips Austria will, dass alle seine Mitarbeiter am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen gekommen sind – daher wird EHS (Environment, Health, Safety) großgeschrieben. Langfristiges Ziel lautet: Null Unfälle. Dazu nützt das Unternehmen unterschiedliche Werkzeuge sowie Managementansätze, außerdem werden laufend alle Arbeitssituationen untersucht. Zertifizierungsmaßnahmen, der Managementansatz SMAT (Senior Management Audit Tool), SOS Begehungen durch Mitarbeiter, ein „Safety First“-Training für alle Mitarbeiter und ein EHS-Tag sind die Basis für alle „Safety First“- Maßnahmen des Unternehmens. 

Preisträger in der Kategorie Umwelt gemeinsam verliehen mit BirdLife Österreich

Wopfinger Transportbeton GesmbH: „Standort Untersiebenbrunn – Naturschutz Gesamtkonzept für den Triel“ 

Unter dem Aspekt der nachhaltigen Produktion hat sich der Betriebsstandort Untersiebenbrunn, in den letzten 15 Jahren intensiv weiterentwickelt. Um die Eingriff in Natur und Umwelt darzustellen und die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, wurde ein Naturschutz-Gesamtkonzept entwickelt. Dieses optimiert die vorgesehenen Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz dahingehend, dass nicht erst nach Abbauende, sondern sofort wirksame Maßnahmen realisiert werden. Erklärtes Ziel ist die Auswirkungen eines Betriebsstandortes auf die Natur und Umwelt so stark zu reduzieren, dass es sogar zu einer Verbesserung der bestehenden Gesamtsituation kommt. Da vom Land Niederösterreich für den Bereich Untersiebenbrunn zwei Vogelarten im Europaschutzgebiet „Sandboden – Praterterrasse“ als Schutzgut ausgewiesen sind, wird neben dem Triel auch der Brachpieper geschützt. Zusätzlich zur Schaffung von „trielfreundlichen“ Flächen soll auch ein Renaturierungskonzept für die beiden Nassbaggerungsflächen - als zukünftige Landschaftsteiche - erarbeitet werden. Im Herbst 2015 wurde mit der Umsetzung einzelner Maßnahmen begonnen.  

Nachhaltigkeitspreis 2015 bereits zum dritten Mal verliehen

Der Wettbewerb richtete sich an die mineralische Rohstoffe gewinnenden Unternehmen in Österreich, die in den genannten drei Kategorien Projekte planen, gerade umsetzen oder in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen haben. Bewertet wurden die eingereichten Projekte von einer unabhängigen Fachjury. „Mit den Nachhaltigkeitspreisen 2015 zeichnen wir jene Unternehmen aus, die Aktivitäten setzen, welche über das von Planungsbehörden und vom Gesetzgeber Verlangte hinausgehen. Ziel ist es die gesamte Brache zu ermutigen, auch weiterhin einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu erbringen“, so der Geschäftsführer des Forums mineralische Rohstoffe Robert Wasserbacher. Die drei Gewinner der österreichischen Nachhaltigkeitspreise werden auch beim „Sustainable Development Award 2016“ des Europäischen Gesteinsverbandes UEPG eingereicht.   

Forum mineralische Rohstoffe

Das Forum mineralische Rohstoffe ist eine freiwillige Plattform in der Wirtschaftskammer Österreich, die die Interessen von 125 mineralische Rohstoffe gewinnenden Unternehmen vertritt. Trägerorganisationen sind der Fachverband Steine-Keramik und die Bundes- und Landesinnungen der Bauhilfsgewerbe. Vertreten werden industrielle und gewerbliche Unternehmen, die v.a. Baurohstoffe gewinnen, aufbereiten und verarbeiten.  

Die wichtigsten Ziele des Forums Rohstoffe sind die Erhaltung und der Ausbau der Existenzgrundlage für die Gewinnung und den Absatz mineralischer Rohstoffe. Das Forum Rohstoffe versteht sich dabei als offene Kommunikationsplattform, die den Dialog mit allen Partnern der Rohstoffwirtschaft fördert. Zentral sind der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen zu Themen wie Rohstoffpolitik, Gewinnungstechnik, Produktion, Vertrieb, Recycling sowie der allgemeine Dialog mit der Umwelt, insbesondere der betroffenen Bevölkerung und den Anrainern.

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