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Gleitsmann zu AK-OÖ: Ideen von gestern helfen nicht bei Suche nach Lösungen für die Zukunft

Klare Ablehnung der Wirtschaft an Forderung nach sechster Urlaubswoche – weniger Leistung würde wirtschaftliche Lage nicht verbessern

Nach dem Motto „und täglich grüßt das Murmeltier” ist von der AK-OÖ alle drei Monate zu hören, dass das Arbeitsklima in Österreich noch weiter abstürzt. „Im Gegensatz dazu ergeben internationale Umfragen und Studien objektiver Stellen regelmäßig eine hohe Arbeitszufriedenheit der Österreicher“, mahnt  Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, zu Objektivität. 

Tatsache ist aber, dass vier Jahre Stagnation bei den Unternehmen Spuren hinterlassen haben, die sich in der Stimmung von Betrieben UND Mitarbeitern niederschlagen. „Es ist längst fünf vor 12: Wir brauchen rasch Investitions- und Wachstumsanreize, wenn wir der Wirtschaftsflaute und der steigenden Arbeitslosigkeit entgegentreten wollen“, unterstreicht Gleitsmann.  

Statt Klassenkampf schüren, neue Jobs schaffen

Aber auch für die Arbeitnehmervertreter sei dies ein ernst zu nehmendes Alarmzeichen: „Denn es sind die Unternehmen, die in diesem Land die Jobs schaffen. Wenn man versucht, ihnen das Leben noch schwerer zu machen mit immer mehr Hürden und Kosten, dann gefährdet das noch mehr Jobs, statt Chancen für neue zu schaffen“, stellt der WKÖ-Experte klar. „Auch die AK sollte, anstatt den Klassenkampf zu schüren, erkennen, dass Unternehmen und Mitarbeiter in einem Boot sitzen.“ 

„Ideen wie jene einer sechsten Urlaubswoche sind für den heimischen Wirtschaftsstandort derzeit schlicht und einfach nicht tragbar. Denn sie verursachen den Betrieben hohe Zusatzkosten und gefährden somit Konkurrenzfähigkeit und Jobs. Und es sagt der gesunde Hausverstand, dass wir uns dies bei stockendem Wachstum einfach nicht leisten können“. 

Gleitsmann: Keine gestrigen Umverteilungs-Phantasien

Die Phantasie von der Umverteilung der Arbeit gehe nicht auf, warnt Gleitsmann. „Mit weniger Arbeit und Leistung würde sich der Arbeitsklima-Index der AK-OÖ aufgrund der negativen wirtschaftlichen Auswirkung und sinkenden Wettbewerbsfähigkeit sicher nicht verbessern, sondern eher noch weiter verschlechtern. Den Herausforderungen der Zukunft kann man nicht mit simplen Umverteilungsideen von gestern begegnen. Angesichts der dramatischen Arbeitsmarktentwicklung kann es nur ein Motto geben: Gut und sozial ist, was Jobs schafft. Daher sind die Hürden für Beschäftigung zu beseitigen oder zu reduzieren, etwa die hohen Lohnnebenkosten, Beschäftigungshemmnisse im Sozialsystem und restriktive Arbeitszeitvorgaben. (PWK296/PM)

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