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Sozialversicherungsbeiträge: Betriebe sind tragende Säulen des Systems

Ausgezeichnete Zahlungsmoral der Betriebe – WKÖ-Gleitsmann: System hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem

Unternehmer zahlen jährlich mehr als 31 Mrd. Euro in die sozialen Töpfe ein. Die Einbringungsquote liegt dabei bei annähernd 100%. „Das zeigt, wie verantwortungsvoll Österreichs Unternehmer handeln“, betont Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Vor diesen Fakten die Zahlungsmoral der Betrieb zu kritisieren und ihnen einen Schwarzen Peter in Bezug auf die Finanzierung des Gesundheitssystems zuzuschieben, das ist glatte Themenverfehlung“, stellt Gleitsmann klar.

2015 waren gerade einmal 140 Mio. Euro, der jährlich ca.48 Mrd. abgeführten Beiträge, uneinbringlich. Das Volumen der uneinbringlichen Beiträge ist in den letzten Jahren sogar zurückgegangen. Von 169,9 Mio. Euro im Jahr 2013, auf 157,7 Mio. Euro im Jahr 2014 auf nunmehr 140,6 Mio. Euro im Jahr 2015.

Unternehmer tragen nicht nur den Löwenanteil zur Finanzierung des Sozialsystems bei, sondern erbringen darüber hinaus kostenfrei die Dienstleistung der Lohnverrechnung und Abfuhr der Sozialbeiträge an die Krankenkassen. So leisten Österreichs Unternehmer nicht nur den Beitrag von über 31 Mrd. Euro jährlich, sondern berechnen und führen auch noch die Dienstnehmerbeiträge im  Ausmaß von rd. 17 Mrd. Euro jährlich ab.

„Unsere Betriebe sind damit die tragende Säule des österreichischen Sozialsystems“, betont Gleitsmann. Unternehmen zahlen die Lohnnebenkosten, also Kranken-, Pensions-, Unfall-, und Arbeitslosenversicherungsbeiträge zu fast 100 Prozent in die sozialen Töpfe ein. Die Quote ist seit Jahren konstant auf diesem extrem hohen Niveau. „Die Finanzierungslücke der Krankenversicherungen lässt sich somit nicht auf vermeintlich nicht geleistete Zahlungen der Unternehmen zurückführen“, stellt der WKÖ-Experte klar.

Mittel effizient einsetzen

„Wer so viel für die soziale Versorgung der Bevölkerung leistet wie die heimischen Betriebe, darf auch einen effizienten Einsatz der Mittel fordern. Nicht die mangelnden Einnahmen sind das Problem der Krankversicherungen. Vielmehr sollte man sich Gedanken über die Ausgabenseite des Gesundheitssystems machen“, unterstrich Gleitsmann und betonte darüber hinaus: „Dies soll nicht zu Lasten der Patienten gehen. Im Gegenteil: Durch einen effizienteren Mitteleinsatz steigt auch die Behandlungsqualität.“  (PWK294/PM)

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