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FiW-Schultz: „Nur wer die Chancen der Digitalisierung nutzt, bleibt wettbewerbsfähig“

Unternehmerinnenkongress in Innsbruck unter dem Motto „Business 4.0“ – Hochkarätige Unterstützung durch Mahrer,  Leitl, Bodenseer und Zoller-Frischauf

„Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher. 2015 wurde mehr als jedes dritte Unternehmen von einer  Frau geführt und rund 43 Prozent der Start-Ups von Frauen gegründet“, betonte Martha Schultz, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), heute bei der Eröffnung des vierten Unternehmerinnenkongresses. In Anwesenheit prominenter Unterstützer wie Staatssekretär Harald Mahrer, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, WK-Tirol Präsident Jürgen Bodenseer und Starfotografin Inge Prader geht der größte Unternehmerinnenkongress Österreichs heute und morgen, 14. und 15. April, in Innsbruck über die Bühne. 

„Es ist eine Tatsache, dass Frauen in der Wirtschaft - und zwar auf allen Ebenen - im Vormarsch sind. Und das zum ökonomischen Vorteil der Betriebe. Wir setzen mit ‚Frau in der Wirtschaft‘ auf konkrete und praxisnahe Unterstützung der Frauen. Mit Martha Schultz haben Österreichs Unternehmerinnen eine starke Stimme, die sie vertritt“, betonte WKÖ-Präsident Leitl. Staatssekretär Mahrer versprach in seinem Eröffnungsstatement den anwesenden Unternehmerinnen: „Unsere Aufgabe in der Politik ist es nicht, Unternehmertum schwieriger zu machen, sondern dafür zu sorgen, dass es einfacher wird. Wir brauchen wieder ein unternehmerfreundlicheres Klima in Österreich. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Dafür setze ich mich in der Bundesregierung ein.“ Den „Mut zur Lücke“ forderte WK-Tirol-Präsident Bodenseer: „Unternehmerinnen und Unternehmer wollen nur eines: in Ruhe arbeiten gelassen werden.“ Zur aktuellen Situation in Tirol betonte Landesrätin Zoller-Frischauf: „Wir konnten seit 2008 die Kinderkrippen-Plätze verdoppeln. Dafür haben wir 50 Mio. Euro investiert. Doch wir werden noch mehr investieren, damit wir in Tirol Beruf und Familie noch besser vereinbaren können.“

Schultz: Mit zunehmender Digitalisierung auch flexiblere Arbeitszeit notwendig

Unter dem Motto „Business 4.0 – Wirtschaft in Bewegung“ erwarten die mehr als 400 teilnehmenden Unternehmerinnen hochkarätige Vorträge von Top-Referenten, die ganz konkret aufzeigten, welche Möglichkeiten sich Unternehmerinnen rund um das Thema Digitalisierung auftun und wie diese im Betrieb optimal genutzt werden können. „Wir wollen mit Kreativität die enormen Chancen der Digitalisierung zum Vorteil der Betriebe nutzen, denn hier geht es um den Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit“, so Schultz. Die Bundesvorsitzende pocht anlässlich des Kongress-Themas "Digitalisierung" auch darauf, für Betriebe die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen - allen voran eine Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Auch im digitalen Zeitalter sind persönliche Businessnetzwerke von größter Bedeutung. Im Rahmen eines Abendempfanges, zu dem auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter erwartet wird, werden daher Kontakte geknüpft. Am zweiten Tag können sich die Unternehmerinnen in der Praxis von „Business 4.0“ überzeugen. Es stehen Betriebsbesichtigungen– von der Bergisel Sprungschanze, über die Nordkettenbahn bis hin zu den Swarovski Kristallwelten - am Programm.

Schultz, die seit November 2015 Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft ist,  will ihren Fokus in diesem Jahr verstärkt auf drei Punkte legen: „Ganz oben auf meiner Agenda steht, dass die Kinderbetreuung in Österreich verbessert werden muss, damit Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bringen sind. Zweitens müssen die Arbeitszeiten im Interesse von Unternehmerinnen und MitarbeiterInnen flexibler werden. Last but not least werde ich mich für die dringend notwendige Entlastung der Unternehmen von unnötiger Bürokratie einsetzen.“ (PWK270/ES)

von links: WK-Tirol Präsident Bodenseer, Fiw-Bundesvorsitzende Schultz, WKÖ-Präsident Leitl, Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf und Staatssekretär Mahrer (Foto: Blickfang Photographie)
von links: WK-Tirol Präsident Bodenseer, Fiw-Bundesvorsitzende Schultz, WKÖ-Präsident Leitl, Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf und Staatssekretär Mahrer (Foto: Blickfang Photographie)

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