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Wirtschaft fordert neue Impulse für die FTI-Strategie

FFG effiziente Drehscheibe für Forschung und Innovation in der Wirtschaft

„Mehr als 2.800 von der FFG geförderte Forschungs- und Innovationsprojekte, 2.772 von Österreicherinnen und Österreichern beim österreichischen Patentamt angemeldete Erfindungen und mehr als 6 Mrd. Euro F&E-Investitionen von Unternehmen im Jahr 2015 zeigen klar, dass die heimische Wirtschaft auch in schwierigem Umfeld offensiv in Forschung und Innovation investiert. Die FFG ist mit dem Wirtschaftsministerium und dem Technologieministerium dabei eine verlässliche und effiziente Partnerin der Wirtschaft. Nach 460 Mio. Euro im Jahr 2014 hat die FFG im vergangenen Jahr F&E-Projekte von Unternehmen und ihrer Forschungspartner mit Auszahlungen von 465 Mio. Euro unterstützt hat (+ 1%, 326 Millionen Euro davon an Unternehmen). Im Vergleich dazu haben die F&E-Aufwendungen der Unternehmen aber allein zwischen 2011 auf 2013 um 19% zugenommen. Ich fordere daher neue Impulse für die Innovation sowie Budgetvorsorge für die Umsetzung der in Ausarbeitung befindlichen Teilstrategien, „Digital Roadmap“, „Open Innovation Strategie“, „IP-Strategie“ und für die Finanzierung der FFG-Programme mit hoher Überzeichnung. Neue Impulse stärken den Standort und machen ihn auch für die Ansiedlung von forschungsintensiven Betrieben attraktiver. Wenn wir zur Gruppe der Innovation Leader aufschließen wollen, müssen wir erkennbare Impulse setzen“, so Martha Schultz, Vizepräsidentin der WKÖ, anlässlich der Präsentation der FFG-Jahresbilanz 2015. 

Eine konkrete Gelegenheit dazu sieht Schultz beim Bundesfinanzrahmengesetz 2017-2020, wo der Anteil der FTI-Zukunftsausgaben an den Bundesbudgets bis 2020 steigen soll. Die Ausgabenobergrenzen bis 2019 des Bundes waren zuletzt in den wirtschaftsrelevanten Bereichen rückläufig. Hier müsse eine Trendumkehr eingeleitet werden. 

Innovationen schaffen Chancen - Unternehmen brauchen F&E-Förderungen

„Mit Innovationsprojekten erschließen Österreichs Unternehmen die Pfade für ihren künftigen Erfolg und für die Beschäftigung im Inland. Ob etablierte Unternehmen oder Start-Ups: Innovationen schaffen Chancen und die F&E-Direktförderung hilft Unternehmen, mutiger zu sein und mehr Risiko zu bewältigen, als rein betriebswirtschaftlich darstellbar ist. Dabei, wie auch für die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und für den Zugang von Unternehmen zu internationalem Forschungs-Know-how, erfüllt die FFG eine wichtige Aufgabe. Sie muss daher planbar Mittel einsetzen und die besten F&E-Projekte der Unternehmen begleiten können“ so Schultz. (PWK261/us)

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