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Trafikantenobmann Prirschl verwundert über Falschaussagen

Rundumschlag eines schlecht informierten Mandatars der Freiheitlichen mit Erinnerungslücken

„Die heutige Aussendung von FPÖ-Wurm zeigt deutlich jene verzerrte Sicht der Dinge auf, die bei der Freiheitlichen Partei Österreichs offensichtlich deren übliche Betrachtungsweise ist“, stellt Josef Prirschl, Bundesgremialobmann der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich, fest.

So vergisst der freiheitliche Mandatar völlig, dass während der Begutachtungsfrist zur Tabakgesetz-Novelle keine Stellungnahme von seiner Wirtschaftsorganisation abgegeben wurde, jedoch von Wirtschaftskammer- und Wirtschaftsbund-Funktionären sehr wohl zahlreiche Kommentare gegen die Änderungen im Tabakgesetz formuliert wurden.

Auch entfällt es Herrn Wurm zu erwähnen, dass im Vorfeld der Tabakgesetz-Novelle von den Wirtschaftsbund-Funktionären im Bundesgremium der Tabaktrafikanten etwa erreicht werden konnte, dass die sogenannte „Braunware“, also Zigarren und Zigarillos, nicht mit Schockbildern versehen werden muss.

Und weiters dürfte es dem FPÖ-Mandatar wohl entgangen sein, dass mit Frau Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein eine FPÖ-Parteikollegin als Vorsitzende des Gesundheitsausschusses fungiert. Diesbezüglich stellt Gremialobmann Josef Prirschl die Ernsthaftigkeit der freiheitlichen Aussendung in Frage: „Herr Abgeordneter Wurm hätte den TrafikantInnen, E-ZigarettenhändlerInnen und RaucherInnen einen größeren Dienst erwiesen, wenn er seine Parteikollegin Belakowitsch-Jenewein über die Auswirkungen des Tabakgesetzes informiert hätte, anstatt hier über die Medien eine Schmutzkübelkampagne gegen den Wirtschaftsbund zu betreiben.“

Aber die Reihe der Falschmeldungen geht noch weiter: So wurde nämlich keineswegs eine Lobbyistin für Lobbyingtätigkeiten in Ministerien engagiert , sondern eine externe Beraterin als Unterstützung bei der Planung und Umsetzung der Medienarbeit des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten. „Auch hier wurde Herr Wurm falsch informiert und hat diese unrichtigen Informationen ohne Überprüfung übernommen. Diese Vorgangsweise ist als hochgradig unseriös zu bezeichnen“, sagte Prirschl.

Die Trafikantinnen und Trafikanten kämpfen ohnehin täglich mit den sie betreffenden gesetzlichen Auflagen und wirtschaftlichen Bedrohungen. „Es ist unfassbar, wie hier – anstatt als Branche Zusammenhalt gegen die bevorstehenden Herausforderungen zu zeigen – mit völlig absurden Aussagen parteipolitisches Hick-Hack betrieben wird“, so Prirschl abschließend. (PWK257/RH)

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