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Kreativwirtschaft Austria: „Das Kapital der Kreativen“ in 4. Auflage mit digitalem Förderleitfaden

Hohe Nachfrage nach Kreativwirtschaftshandbuch – Zugang zu Finanzierungen für Kreative weiterhin schwierig

„Für die Umsetzung neuer Geschäftsideen brauchen Kreative nicht nur gute Ideen sondern auch eine gute Finanzierung. Doch um Kapital für ihr Unternehmen zu bekommen, müssen heimische Kreative weiterhin hohe Hürden überwinden. Unkonventionelle Businessmodelle gehen oft nicht mit konventionellen Finanzierungsformen einher“, betonte heute, Freitag, Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria (KAT).

Als hilfreicher Wegbegleiter und um neue Anreize zu schaffen, veröffentlicht die KAT die 4. Auflage des „Kapital der Kreativen“. In der neuen Auflage wurde neben praktischen Infos und Tipps zum Thema Finanzierung, der Förderleitfaden mit österreichweiten Fördermöglichkeiten für Kreativschaffende nun auch um EU-Förderungen ergänzt. Wir haben alle EU-Programme, aber auch EU-Förderungen aus den Regionalfördertöpfen, die national vergeben werden für die Kreativwirtschaft durchleuchtet und transparent gemacht. ´Das Kapital der Kreativen´ erscheint digital und wird regelmäßig aktualisiert“, so Michaela Gutmann, Geschäftsführerin der Kreativwirtschaft Austria. 

Finanzierung von kreativen Innovationen ermöglichen

Kleine und innovative Unternehmen, wie jene der Kreativwirtschaft, brauchen mehr Möglichkeiten, um ihre Ideen umsetzen zu können. Gerade für Kreativunternehmen gilt es Maßnahmen zu setzen, die eine Finanzierung von kreativen Innovationen ermöglichen. Nur so können von dem Sektor auch jene Wachstumsimpulse ausgehen, die wir in Österreich dringend brauchen. „Crowdfunding ist der Anfang und nicht das Ende aller Finanzierungsmöglichkeiten für gute Ideen. Ich wünsche mir mehr Möglichkeiten alternativer Finanzierungsformen als Kompliment zu traditionellen Kreditfinanzierung. Zeitgleich muss darauf geachtet werden, dass die Rahmenbedingungen für klassische Bankdarlehn nicht die Kreditkonditionen für Kreativschaffende unnötig erschweren und verkomplizieren. Und: „Wer innovativ sein möchte, der muss auch rasch wachsen können. Wir brauchen die Umsetzung des EU-Garantiefonds für die Kreativwirtschaft in Österreich, um kreativwirtschaftliche Projekte mit dem Rückhalt einer EU-Garantie auch über die Hausbank finanzieren zu können.“, so der KAT-Vorsitzende abschließend. 

Interessierte können das „Das Kapital der Kreativen“ unter www.kreativwirtschaft.at downloaden. Entstanden ist das Kreativwirtschaftshandbuch in Kooperation mit Erste Bank und Sparkasse im Rahmen der evolve-Strategie des BMWFW zur Förderung kreativwirtschaftsbasierte Innovationen. (PWK250/us)

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