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JW-Rohrmair-Lewis: “Verzögerung beim Beteiligungsfreibetrag schadet Startup-Potenzial in Österreich”

Jungunternehmer und Startups warten auf eine Regierungsvorlage - JW fordert mehr Tempo bei der Umsetzung eines 100.000 Euro Beteiligungsfreibetrages

„Schon sind wieder drei Monate im neuen Jahr verstrichen und der längst überfällige Beteiligungsfreibetrag ist noch in weiter Ferne. Damit werden gerade zukunftsträchtige Startups und Jungunternehmen gebremst oder ins Ausland gedrängt. Mit jedem Tag ohne effektive Investitionsanreize in unsere Unternehmen wird so wertvolles Startup-Potenzial am Standort Österreich vernichtet“, kritisiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW). Dabei hatte die Bundesregierung die Einführung eines solchen Beteiligungsfreibetrags bereits für letzten Herbst in Aussicht gestellt.

100.000 Euro Freibetrag ist nachhaltiger Wachstumsimpuls

Neben dem bereits umgesetzten Crowdfunding-Gesetz ist ein Beteiligungsfreibetrag von 100.000 Euro eine weitere Kernforderung der JW, um die Finanzierungssituation für Jungunternehmer, Startups und Betriebsnachfolger zu verbessern. Der JW-Vorschlag sieht dabei vor, dass bis zu 100.000 Euro an Investitionskapital verteilt auf fünf Jahre als Freibetrag geltend gemacht werden können. Damit würde ein effektiver Anreiz für Investoren geschaffen, um in österreichische Unternehmen zu investieren – gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein wichtiges Tool. 

„Trotz Pensionsdebatte, Flüchtlingskrise und anderer Themen darf die Bundesregierung nicht auf unsere Jungunternehmer und Startups vergessen. Genau sie schaffen nämlich mit ihrem jungen Wachstum und ihren Innovationen den Wohlstand der Zukunft. Dazu brauchen sie aber die entsprechenden Standortbedingungen, mit denen sie von Österreich aus durchstarten können. Ein 100.000 Euro Beteiligungsfreibetrag ist dabei ein zentraler Puzzle-Teil“, unterstreicht der JW-Bundesvorsitzende abschließend. (PWK219/ES)

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