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USA und Kalifornien sind in „good shape“

Österreichische Unternehmen profitieren weiterhin von den guten Wachstumsperspektiven des amerikanischen Marktes

Die amerikanische Wirtschaft befindet sich seit sieben Jahren auf Erholungskurs. „Wirtschaftsmotoren sind vor allem der Konsument, der durch den starken Arbeitsmarkt zunehmend Vertrauen gewinnt und der anziehende Hausmarkt. Die Industrieproduktion legt leicht zu und die Arbeitslosenrate liegt unter fünf Prozent. Der rund laufende amerikanische Wirtschaftsmotor wird durch neue Technologien und Innovationen geschmiert, wovon österreichische Unternehmen auch in Zukunft profitieren werden“, betont Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. 

Trotz des Gegenwinds langsam wachsender Wirtschaften der BRIC-Staaten - vor allem Chinas - gibt es viele Anzeichen, die für einen 3% Wachstumspfad in den USA sprechen. Auf alle Fälle rechnet die kalifornische Handelskammer in ihrem jüngsten Report mit einem Wachstum der US-Wirtschaft 2016 von zwei bis zweieinhalb Prozent.  Die wichtigsten Außenhandelsadern der USA, die kalifornischen Häfen Los Angeles und Long Beach, pulsieren so stark wie nie zuvor. Die amerikanische Wirtschaft ist in „good shape“ - das bescheinigte auch Ex-Notenbank Chef Ben Bernanke kürzlich vor dem Los Angeles World Affairs Council.

Kalifornien überflügelt die amerikanische Wirtschaft

Thaler: „In den vergangenen vier Jahren surfte Kalifornien schneller als die amerikanische Wirtschaft. In den letzten zwei Jahren wurden im wirtschaftlich bedeutendsten Bundesstaat der USA alleine 900.000 neue Jobs geschaffen.“ Es prosperieren Hospitality, Administration, Bau, Einzelhandel und professionelle Dienstleistungen. Die Arbeitslosenrate liegt unter sechs Prozent und nähert sich dem US-Durchschnitt. Silicon Valley und die San Francisco Bay Area hatten den stärksten Jobzuwachs. Kalifornien erzielte durch steigende Einnahmen aus Einkommenssteuern auch einen substantiellen Budgetüberschuss.

Exportwachstumsmarkt USA

Die österreichischen Exporte in die USA übersprangen 2015 die Neun-Milliarden-Euro-Rekordmarke und katapultierten die USA erstmals zur zweitwichtigsten Exportdestination Österreichs. Allein der Exportzuwachs der österreichischen Exporte in die USA betrug 1,3 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Kalifornien war 2015 mit 1,3 Mrd. USD der größte Abnehmer österreichischer Produkte in den USA, wobei der Großteil (45%) auf Energydrinks entfallen. Die USA sind die drittwichtigste Exportdestination für österreichische Lebensmittel. Nach Österreich exportiert Kalifornien hauptsächlich Computer und Elektronikprodukte (23%) und Maschinen (20%). (PWK208/BS)

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