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Wirtschaftskammer Österreich achtet auf Sparsamkeit und Effizienz

Generalsekretär-Stellvertreter Höllinger weist Vorwurf überhöhter Personalkosten zurück

„Die Meldung, wonach jeder WKÖ-Mitarbeiter 120.000 Euro an Personalkosten verursacht, entstammt einer auf Missverständnissen beruhenden Rechnung“, korrigiert  Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der WKÖ, entsprechende Berichte. Tatsache ist, so Höllinger, dass das „monatliche Durchschnittsgehalt in der Wirtschaftskammer Österreich rund 4400 Euro brutto beträgt. Wenn gesagt wird, dass ein Kammerangestellter durchschnittlich 4000 Euro netto bekommt, ist das schlicht falsch.“

In den – für eine parlamentarische Anfrage der Neos – gemeldeten Personalkosten von 94 Millionen Euro (hier sind auch alle Zulagen sowie Lohnnebenkosten enthalten) sind nicht nur die Inlandsmitarbeiter der WKÖ berücksichtigt, sondern auch rund 500  ausländische Mitarbeiter in den Außenhandelsstellen, welche die Wirtschaftsdelegierten vor Ort selbst anstellen. Für die im Ausland tätigen Außenhandelsspezialisten spielen zudem Auslandszulagen und Währungsschwankungen etwa zwischen Euro und US-Dollar bei den Kosten eine Rolle. Und nicht zuletzt ist bei der Höhe der Personalkosten auch der hohe Akademiker-Anteil von 58 Prozent bei den WKÖ-Beschäftigten zu berücksichtigen.

Höllinger: „Die Wirtschaftskammer Österreich achtet auf Sparsamkeit und Effizienz bei ihrer Arbeit. So ist im Vergleich zu 2001 der Personalstand durch aktive Maßnahmen um ca. 5 Prozent auf 788 Vollzeitäquivalente zurückgegangen, und das trotz steigender Mitgliederzahlen.“   (PWK196/RH)

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