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Leitl: Warnsignale mehren sich – jetzt Wachstumsimpulse setzen!

Schlechter Unternehmensstimmung aus Gewerbe und Industrie rasch Maßnahmen und Reformen entgegensetzen

„Die für Österreich schlechte Unternehmensstimmung, die aktuell aus Gewerbe und Industrie gemeldet wird, sollte uns ein Warnsignal sein, jetzt sofort wirksame Wachstumsimpulse zu setzen. Der heimische Standort hat bisher von der Zuversicht der heimischen KMU profitiert, offensichtlich dreht sich nun aber der Optimismus“, so Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl mit Verweis auf die Erhebungen des europäischen KMU- und Handwerksverbandes UEAPME und der Bank Austria von heute bzw. gestern, Montag. Auch wenn sich die Steuerreform nun in höheren Konsumausgaben niederschlagen sollte, benötigen die Unternehmen Anreize für mehr und neue Investitionen und gezielte Wachstumsimpulse wie den Handwerkerbonus. „Ich hoffe, dass zudem das Paket der EZB, das vor wenigen Tagen geschnürt wurde, nun endlich bei den Unternehmen ankommt, damit die Betriebe zu mehr Liquidität und zu erleichterten Finanzierungsbedingungen kommen“, so Leitl. 

Insgesamt gelte es, nun endlich auf den Wachstumspfad zurück zu finden. Eng damit verbunden sei die Notwendigkeit massiver Reformanstrengungen, die in Europa aufgrund der Fülle an anstehenden Problemen offensichtlich in der Priorität ein wenig verloren hätten. „Auch wenn die internationalen Gegebenheiten weiterhin volatil sind, gilt es, zu einem klaren Reformkurs zu finden und diesen Schritt für Schritt umzusetzen. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sind europaweit Strukturreformen nötig“, so der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK190/us)

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